Sonntag, 6. März 2011

Es ist ja Fasching!

Ein Fixstern am Wiener Faschingshimmel. Am Opernball kommt man medial nicht vorbei. Für das kleine Österreich schlägt dieses Ereignis alljährlich Wellen, wie in LA die Oscarverleihung. Tagelang füllen Berichte über Skandälchen, Roben, Gäste und Spekulationen dazu unsere Printmedien, Erregung verschiedenster Art eingeschlossen.


Alle Bilder vom Fernsehschirm aufgenommen. Sie zeigen die diesjährige Eröffnung des Opernballs. 

Die Reportage des Fernsehens darüber hat die höchsten Einschaltquoten des Jahres. Manche machen es sich vor dem Bildschirm mit Sekt und Kaviar bequem.



Die Oper mutiert für diese Nacht zum vielleicht schönsten Ballsaal der Welt. Aus dem Bühnenraum entsteht spiegelbildlich zum Zuschauerraum ein mehrstöckiger Raum mit Logen und ein riesengroßer Tanzboden. Mit üppigstem Blumenschmuck erinnert dieser barock anmutende Saal an die höfische traditionelle Art, Feste zu feiern.





Klassische Musik, die Oper, der Wiener Walzer, das alles verbindet man weltweit mit Österreich. Eigentlich schön, als Land auch auf diese Weise wahrgenommen zu werden.
Der 55. Opernball knüpfte vielleicht ein wenig an die Sehnsucht an, dass alles so bleibt, wie es immer war. Wenn es rundherum in der Welt drunter und drüber geht, in Wien wird getanzt, darauf kann man sich nicht erst seit dem Wiener Kongress vor 200 Jahren verlassen.

Ich sehe gerade, dass dieser Text für die ausklingenden Tage des Faschings eine Spur zu ernsthaft gelungen ist.



Egal, zwei Tage nach dem Opernball nahmen wir uns ein Beispiel und tanzten auch Ballett. Ich fürchte nur, da ist etwas gründlich schiefgelaufen. 




Dem Kaiser hat es gefallen und uns auch. Abtanzen mit Walzer, Sekt und Würstln. Es ist ja Fasching!

Kommentare:

  1. Bei uns wurde der Wiener Opernball auch übertragen. Ich habe mir einen Teil der Sendung angesehen. Es wurden auch Ausschnitte aus früheren Jahren gezeigt. Das war schon interessant.
    Unser Sohn fand das ja ätzend. Der hat sich verkrümelt.
    LG Heidi

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  2. Ich habe mir dieses Jahr den Opernball nicht angesehen, sondern nur nächsten Tag die Fotos und Geschichten auf der Kleinen Zeitung Online durchgeklickt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass gar nicht so viele Promis dort waren...

    lg kathrin

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