Montag, 14. März 2011

Besondere Liebe

Wenn wir etwas lieben, hegen und pflegen und beschützen wir es, so gut wir nur irgendwie können. Egal ob das Menschen, Tiere, Pflanzen oder Dinge sind. Es ist ein natürliches Bedürfnis.
Ich stelle mir vor, was sich verändern würde, wenn Menschen sich ihre Liebe zur Erde bewusst machen würden. Was änderte sich damit?
Ich denke, Vieles. 


                                             Assisi, Italien

Was ich liebe, will ich nicht vergiften.
Eigentlich einfach.
Trotzdem ist es das gar nicht. Aber was ist schon einfach, wenn es um eingefleischte Gewohnheiten geht. Rauchen aufzuhören, gesünder zu essen, beispielsweise. Sich mehr damit auseinandersetzen, wo unsere Nahrung und Kleidung herkommt.


                  Felswohnungen der Anasazi, Ahnen der Navajoindianer in Colorado
                  Ein gelungenes Beispiel für ökologisches Bewusstsein vor etwa 1500 Jahren

Trotzdem glaube ich fest daran, dass wir mit Liebe weiterkommen. Alles andere wurde wahrscheinlich schon ausprobiert.
Die Erde lieben ist leicht, man braucht nur die Augen aufzumachen und zu schauen. Besonders jetzt im Frühling.
Was würde ich anders machen, wäre ich mit Erde in einer Liebesbeziehung?


                           Beara Halbinsel, Irland               

Zusammen könnten wir ein neues Bild malen, mit der Zeit, was meint ihr?
Resignation oder Pessimismus bringen uns nicht weiter.
So viele kleine Initiativen entstehen, wo einzelne Leute plötzlich anders agieren als bisher und wir lesen es voneinander und probieren das eine oder andere aus. Dem Netz sei Dank, möchte ich fast sagen.

Tue Gutes und rede darüber. Gar keine so dumme Idee!
Tue anders und blogge darüber, es gibt genug fruchtbaren Boden dafür.
Eine Kontrapunkt zu manch negativer Berichterstattung.


Blütenteppich auf der Straße in Spello, Umbrien.
In bedrohlichen Zeiten zu neuen Lösungen kommen. 
Interessant hier, dass der alles verschlingende Riesenfisch grün gestaltet ist.

Viele Menschen machen sich jetzt Gedanken, alte Muster werden als Folge der aktuellen Ereignisse in Japan sicherlich aufbrechen, wir werden es schaffen! Eigentlich haben wir gar keine andere Wahl.

Ein ernstes Thema heute, danke euch trotzdem, dass ihr bis hierher gelesen habt!

Kommentare:

  1. Liebe Elisabeth,

    ein schöner Post, der mich sehr berührt hat.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  2. Elisabeth, ich bin momentan gar nicht gut drauf. Die Ereignisse in Japan lähmen mich. Deine Zeilen lassen nach vorn blicken. Richtig, Resignation bringt nichts, aber im Moment fällt es mir schwer, gute Gedanken zu haben.
    Ich bin heute über ein besonderes Stück Erde gegangen mit offenen Augen. Mit einem Dankbarkeitsgefühl in der Brust. Ein bisschen hat´s geholfen.

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  3. Wir müssen es schaffen - wir haben gar keine andere Wahl. Es ist alles furchtbar.
    Um so dankbarer bin ich für den Sonnenstrahl in meinem Garten. Viele Menschen nehmen soetwas nicht mal wahr.

    Sigrun

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  4. Liebe Elisabeth,
    ein wunderbarer Post, der von Herzen kommt! Ja, man vergisst viel zu oft mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt und Natur zu gehen. Es gibt einem so unendlich viel. Seit einigen Jahren habe ich das Gefühl die Jahreszeiten und die Natur viel mehr wahr zu nehmen, mit ihr zu leben. Vermutlich hat es sehr viel mit Achtsamkeit zu tun. Achtsamkeit mit der Umwelt und Achtsamkeit auch mit sich selbst...und mit Liebe.
    Herzliche Grüße Mirjam

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  5. Schöner Post, Elisabeth! Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir es schaffen. Liebe Grüße von der grünen Insel. Dein Pony

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