Mittwoch, 27. April 2011

Österliche Nachlese


Auch so ein Traum von mir.

Es gibt keine Zeit im Jahr, wo die ordnende, intelligente und liebende Kraft hinter allen Dingen leichter erkennbar ist als jetzt im Frühjahr. Kein Wunder, dass Menschen das Bedürfnis haben all diese Explosion an Leben zu feiern. Man fühlt sich vielleicht sogar lebendiger als sonst, weil keine Kälte oder Hitze niederdrückt und weil man direkt teilnimmt am Beweis dafür, dass das Leben immer weitergeht, eigentlich nie Stillstand herrscht.


                                    Bärlauchblüten

Die Zeit, als die Fruchtbarkeitsgöttin Astarte für das Frühlingsfest eine große Rolle spielte, ist jahrtausendelang vorbei. Immerhin klingt ihr Name im Wort Ostern und auch Easter noch nach. Ihre Energie, der weibliche Pol nicht ganz verloren.


                         Blüten der Apfelsorte "Kronprinz Rudolf"

Der männliche Pol hinsichtlich unserer Verbindung zum Göttlichen wurde und wird bedient. Gerade die Osterzeit würde danach schreien, den weiblichen Anteil am Geheimnis des Lebens zu sehen UND ein Gleichgewicht herzustellen.
Ich stelle mir Feste vor, wo wir alle im Freien, verbunden mit der Natur ausgelassen feiern, tanzen, Feuer machen und uns miteinander freuen, dass das Leben schön ist und uns die Natur mit ihrer Fülle beschenkt. 
Ich stelle mir vor, dass wir uns alle darauf freuen und uns gemeinsam auf ein großes Frühlingsfest vorbereiten und man das Ganze nicht erst neu erfinden muss und dort nicht nur Frauen mitmachen. Freude am Leben miteinander im Freien feiern.

Auch so ein Traum von mir.


Kommentare:

  1. Liebe Elisabeth! Tolle Bilder hast Du gemacht.

    Ich denke, mein Arbeitszimmer werde ich spätestens morgen zurückerobern ;)

    lg kathrin

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  2. Du hast mir aus der Seele gesprochen und wieder herrliche Fotos gemacht.

    Lieben Gruß
    Sigrid

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  3. Schöne Gedanken - liebe Elisabeth. Wir hatten das Glück, solch ein Fest zu feiern. Freunde luden uns zum Osterbrunch ein. Es waren Männer, Frauen, jede Menge Kinder vertreten und wir feierten und nahmen diese Zeit besonders wahr. Wir konnten im Garten sitzen und uns an der Natur erfreuen.
    Wir sprachen darüber, dass es Zeit ist, Gemeinshaft zu pflegen, Dinge gemeinsam anzuschaffen, zu gärtnern etc. - So wie damals, nach dem Krieg...
    Danke für deine Gedanken...

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  4. Ja! Solche Feste möchte ich auch wiederhaben - Tanz, Lebensfreude, Energie sprühen lassen, Frau-sein-Fühlen ohne den geringsten Gedanken an die Hinterngröße oder sonstige Figur-, Falten- oder andere Probleme, die man uns in diesem kommerzbetonten Teil der Welt so gerne macht! Vielleicht habe ich mich u.a. auch deshalb in Indien so frei und wohl gefühlt - dort hatte ich den Eindruck, dass Frauen sich als Frauen wohlfühlen, egal wie sie aussehen (und zwar vor allem diejenigen, die noch nicht zu viel zum Fernsehen kommen ;o)) Und Tanz wird dort ghroß geschrieben und ist sehr, sehr weiblich orientiert. Deine Aufnahmen sind auch wunderschön, liebstige Elisabeth - ich habe übrigens vor ein paar Tagen rund um die Bärlauchblüte ein regelrechtes "Fotoshooting" veranstaltet - das eine oder andere Ergebnis davon werde ich wohl morgen oder übermorgen ins Netz stellen :o)
    Liebe Küschelbüschel und ich wünsch dir noch ein tolles Rest-Wochenende! Herzlichst, trau.mau

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