Dienstag, 6. Dezember 2011

Das Ding mit dem Warten





An der Supermarktkasse geht es gerade noch. Aber sonst - ich mag nicht warten.

Weihnachten kommt immer zu schnell, das Frühjahr lässt immer auf sich warten. Warten fand ich nur in meiner Kindheit schön. Da bekam alles in der Zukunft liegende etwas Magisches. Der Spruch mit der Vorfreude: Heute ein Trostpflaster.


Nicht zu warten wenn ich warten muss, muss ich noch üben. Manchmal, wie hier auf dem Bild sehe ich, dass es geht! Wenn nur der Moment zählt, der gerade da ist. 
Zeit ist etwas Komisches, mensch muss sie immerzu füllen. 
Füllt sie sich selbst, ist es am Schönsten. 
Von einem Moment zum anderen leben - mitten in der betriebsamen Zeit. Eins nach dem anderen tun. Auf nichts warten. Sein.

Das Jetzt hat etwas Magisches.

Kommentare:

  1. Ein interessanter Gedanke - Weihnachtsn kommt viel zu schnell, das Frühjahr lässt auf sich warten. Wie kommt es, dass uns die Zeit immer wieder packt, mal mehr, mal weniger, oder manchmal überhaupt nicht.
    Ich hab mal mit Freundinnen über die Zeit Texte verfasst anlässlich eines literarischen Abends. 3 Frauen - 3 Sichtweisen.
    Kennst du das Buch Momo von Michael Ende? Wo die Zeiträuber im grauen Anzug die Zeit klauen?
    Zum Glück reißen Momo und die Schildkröte Cassiopeia der Ruder im letzten Moment noch herum...

    LG Heidi

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  2. Ich Schussel -"das Ruder" natürlich
    LG Heidi

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  3. Ich liebte Warten schon immer. Es ist geschenkte Zeit zum Träumen.
    Lieben Gruß
    Sigrid

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  4. @Sigrid: Wahrscheinlich die beste Art zu warten :-)
    @Heidi: Könnte ich diese Texte von euch lesen? Bin neugierig!

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  5. Ich kann warten, denn Dinge die ich nicht ändern kann, nehme ich einfach an. Beim Warten kann man doch unheimlich gut nachdenken, viele Menschen haben keine Zeit mehr sich zu besinnen. Stimmt, auf das Frühjahr muss man lange warten!

    Sigrun

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