Samstag, 12. Dezember 2015

Ich sehe den Stern

Seit ich dem Fest alle Erwartung genommen habe, nimmt es mich wieder für sich ein. Es muss nichts. Ja gut, es haben sich kleine Rituale entwickelt, mit den Menschen die ich liebe. Seit ich ehrlich war und klar machen konnte (was Jahre wiederkehrender Feste brauchte) was mir zu viel, zu wenig und was passend war und wir uns ausgetauscht haben, was jede/r mag und wünscht, konnte ich das Gefühl ablegen für alles und für das gesamte Gelingen alleine zuständig zu sein. Diese Einstellung hatte ich davor über Jahre entwickelt bis ich Weihnachten zu hassen begonnen hatte und mir auffiel, dass da etwas gründlich schief lief. 



Dieses Jahr freue ich mich darauf und eigentlich mag ich all diese Zeit auch vorher wieder. Es muss nichts war ein Schlüssel. Die Vorbereitungen greifen organisch ineinander, ich verlasse mich auf mein Gefühl und mache, was mir Freude macht. Und lasse, was mir keine macht. Und plötzlich ergeben sich viele Dinge wie von selbst. Fast magisch. 
Ich sehe den Stern. Er steht nicht am Himmel, er ist in mir. Ein wunderbares Gefühl, ein freudiges.

Ich wünsche uns eine wunder-volle Zeit bis zum Fest. 


Hier findet ihr die Vorweihnachtszeit von *kleine freude*, alles bisher Erschienene, fröhlich, besinnlich und manchmal auch ernst.






   
  

Kommentare:

  1. Einzig gesunde Einsichten!!!
    So will ich es auch halten. Die anderen werden ein wenig staunen, jedoch nichtsdestotrotz!
    Wie schön, dass ich es noch einmal hier nachlesen konnte!
    Gruß von Sonja

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  2. so ist es wenn man es zurück findet und aus sich raus es ohne Zwänge oder Druck von aussen, einfach das Bauchgefühl machen lassen...
    deswegen freue ich mich dieses Jahr besonders es genauso zurück Erobert habe mit einen anderen wunderbaren Gefühl du betitelst es als Stern finde ich toll ich sage meine innere Gemeinsamkeit/ mein Kern der strahlt!
    Schöne lustige beschwingte besinnliche Vorfreude in der Adventzeit
    Lieben Gruss Elke

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  3. Alles in was man sich zu sehr rein steigert, endet meist böse. Wünsche Dir einen besinnlichen Adventssonntag.

    LG kathrin

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  4. Das hast du schön geschrieben. Genau so war es bei mir auch. Pflichterfüller und Ritualerlediger, das war ich am Ende nur noch. Seitdem ich mich davon frei gemacht habe, hat sich langsam wieder ein echtes, schönes Weihnachtsgefühl gebildet und ich freue mich auf die Zeit der Besinnlichkeit.
    Lieben Gruß
    Gabi

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  5. Ahhh, das kenne ich auch gut, Elisabeth. Und manchmal passiert mir auch noch die eine oder andere Erwartungshaltung. Aber seitdem ich die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtszeit relaxter sehe, kann ich sie in vollen Zügen genießen.

    Ich habe vor einiger Zeit das Ausgehen in dieser glitzernden Zeit entdeckt. Vorwiegend treffe ich mich mit meinen Freundinnen. Wir genießen dann zusammen diese Zeit mit Gesprächen, Filmen, schönem Essen und einem Gläschen Wein oder Punsch :)Ich liebe das! Heute z.B. gehe ich mit meiner Mam auf einen kleinen Weihnachtsmarkt und danach lassen wir uns beim "Italiener" verwöhnen!

    Auch in Deinem vorhergehenden post habe ich mich in der perfekten Gastgeberin wiedererkannt! Schlimm. Ich war auch oft beim eigentlichen Treffen so müde und angespannt, daß ich den Abend gar nicht genießen konnte. Aber wir lernen ja mit der Zeit ;)

    So schön sind immer Deine Texte und sie sprechen mir oft aus der Seele. Und jetzt möchte ich Dir noch nachträglich ALLES GUTE zu Deinem Geburtstag wünschen. GLÜCK & GESUNDHEIT sind meine Zauberwünsche, zu denen ich jetzt einfach noch den FRIEDEN hinzufügen möchte.

    Liebe Grüße, liebe Elisabeth, und noch eine entspannte, funkelnde Adventszeit sendet Dir *Hanne*

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  6. Ach ja, Elisabeth - die Einsicht kommt wohl mit der Altersweisheit. "Zwänge ade" - heißt die Devise. In diesem Jahr wird das Fest der Feste sowieso anders. - Ich hab bisher nichts vorbereitet. Vor dem Haus steht unser beleuchteter Weihnachtsbaum, der Heilig Abend ins Haus geholt wird, am Fenster leuchtet ein orangefarbener Pappstern - das war´s.
    Ich hab unsere Kinder gefragt, wie sie´s gern hätten. - Unser Sohn möchte Weihnachtsgrillen organisieren - wunderbar. Den Rest lasse ich einfach auf mich zukommen. Mal gucken, wie´s wird.
    Dir alles Liebe
    Heidi

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  7. Liebstige Elisabeth,

    ich war vermutlich schon immer ein bisserl unkonventionell, was diese aufoktroyierten Feste betrifft – den „Runden“ muss man groß feiern, zu Weihnachten gehört ein Baum her, dies gehört sich und das auch – ich MUSS nämlich GARNIX. Meinen letzten runden Geburtstag habe ich anderthalb Jahre vorher zu einem eckigen Nichtgeburtstag gemacht und DA groß gefeiert, weil ich gerade LUST dazu hatte. Als Jana klein war, wollte ich möglichst klassische Weihnachten, jetzt schon lange nicht mehr. Jetzt soll es einfach nur nett, gemütlich und bequem sein im familiären Kreis. Ohne Baum. Und geschenkt wird nicht viel unter Leuten, die eh alles haben, was man sich so kaufen kann; wir schenken einander hauptsächlich Zeit (und ein Fotobuch ;o)). Schön, dass auch du es geschafft hast, das was du zu müssen glaubtest, loszuwerden und stattdessen einfach das tust, was dir Freude bereitet (damit bereitest du anderen – den Wichtigen nämlich - schließlich ebenfalls Freude)!

    Dank dir sehr für deinen Kommentar zu meinem Fair-Play-Post. Ich hab dir dort darauf geantwortet, aber ich schreib’s dir hier ebenfalls her:

    „Liebe Elisabeth, mir geht's ähnlich, sowohl was meine beiden Großmütter betrifft - Jahrgang 1903 und 1905 und beide auf ihre Weise sparsam - als auch das Ausblenden... Ohne zu reisen, würde ich weniger über die Welt lernen, und deshalb werde ich es wohl tun, so lange ich kann ... aber mir ist bewusst, dass das meinen persönlichen "Fußabdruck" vergrößert...“

    Lass dich fest drücken!

    Mit ganz herzlichen rostrosigen Adventgrüßen

    von der Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/12/rettet-die-lachfalte-12-endspurt.html

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