Montag, 4. November 2013

6 Wege also (6)...

Hier der sechste Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 6*:  Lache! Lache oft

...ja klar, weiß ich doch! war mein erster Gedanke, als ich diesen Schritt das erste mal las. Mit der Zeit und ein wenig sacken gelassen wurde mir nach und nach aber auch klar, dass auch das Lachen eine bewusste Entscheidung sein kann und nicht selbstverständlich vom Himmel fällt! 

Nehme ich mich, andere, Umstände, das Leben allgemein und im Besonderen, alles und nichts schrecklich ernst oder lasse ich das Lachen und in der Folge mehr Leichtigkeit in tägliche Situationen einfließen? Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum oberflächlicher Schenkelklopfermentalität das Wort zu reden, sondern allzugroßem Ernst und eingleisigem Denken etwas dagegen zu halten. Nämlich eine Haltung einer inneren Leichtigkeit, die so manches Belastende zu entschärfen vermag.
Für mich selbst seit jeher schwierig, obwohl mein Lebensmensch es mir lustvoll vorlebt und ich das überaus schätze und auch brauche. Aber selbst? Ich übe also, tue mir immer noch zeitweise schwer, trotz all den Jahren mit einem Vorbild an meiner Seite. 




Die innere Haltung, etwas Schwierigem etwas Leichtes entgegenzusetzen hat nichts mit verdrängen zu tun. Im Gegenteil, allem was einerseits belastet aber auch ein reich machendes Potenzial von Erfahrung und Tiefe mit sich bringt kann Humor die Spitze oder Schärfe nehmen und gerade diese Haltung scheint mir wahre Lebenskunst zu sein. Komiker die es vermögen unser Herz zu berühren haben oft eine Tiefgründigkeit in sich, der sie mit Lust am blödeln begegnen können. Kann man das lernen oder ist es angeboren? Ich denke eher zweiteres, aber warum nicht von Menschen lernen, denen diese Fähigkeit gegeben ist?!
Kinder können "tausendmal" am Tag lachen und ich beneide sie oft dafür. Lasst uns immer öfter das Leben lachend feiern!

Dies war der letzte und vielleicht überraschendste Teil der Wege zum (inneren) Frieden. Und doch wird es von meiner Seite noch einen Beitrag geben, einen kleinen Zusatz, den Königsweg sozusagen. Bleibt gespannt und mir in dieser Sache gewogen!

In medias res und gleich mal etwas zum lachen: Weder vor noch nach ihm hat es jemand geschafft, die Hauptnachrichtensendung des österreichischen Fernsehens für ein paar Minuten friedlich aus den Angeln zu heben!:  Hier lang :-)


Hier findet ihr die anderen Schritte auf dem Weg zu (innerem) Frieden zum  nachzulesen.


  



Kommentare:

  1. Ach Elisabeth! Otto bei Frau Turnschuh, wie lange hab ich das schon nicht mehr gesehen (und mich jetzt darüber wieder, wie man so schön sagt, deppert gelacht :o)) Aber dass ich unter einem Mangel an Lachenkönnen leide, hättest du vermutlich eh nicht gedacht ...
    Fühl ich nochmal ganz lieb gedrückt, für deine klugen Worte hier und auch per Mail und überhaupt, weil es dich gibt!
    Herzlichst, die trau.mau

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  2. Ich stimme Dir da voll zu. Wenn ich mich dabei ertappe miesepetrig aus der Wäsche zu schauen und trotzdem mit anderen Menschen Umgang haben muss, dann zwinge ich mich oft zum Lächeln. Schließlich soll nicht die ganze Welt unter meiner Stimmung leiden müssen. Nach einer Weile kommt das Lächeln dann ganz natürlich und von innen heraus... und wenn es nur darüber ist, wie man sich anstrengen muss, um zu lächeln. So geschehen erst gestern im Zug auf dem Weg zum Unterricht.

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  3. They say your mood can be changed just by making your face into a smile even if it's difficult at first! That's a lovely big smile in the picture!
    Jess x x

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  4. Immerwieder freu ich mich, Dich "gefunden" zu haben.
    Weisst Du ... Du hattest Recht! Dein Kommentar hat mir geholfen aufzuhören den Robert mit diesen "Notlügen" zu besänftigen. Danke für den Stupser ...
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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