Mittwoch, 11. April 2018

Träumen ist nicht verboten

Ein bisschen Luft holen, bevor es nach dem Beitragsmarathon der letzten Wochen hier weitergeht :-)

Als wir eine Woche Madeira  für die erste Februarwoche gebucht hatten, dachten wir es würde danach zuhause bald Frühling sein und wir würden ihm gerade eben ein wenig vorgreifen. Es folgten Winterwochen bis Ende März. Seit Anfang April herrscht bei uns eigentlich Sommerwetter und die Pflanzen schießen jetzt, dass man es kaum glauben kann. Dabei ist alles durcheinander, erste Frühlingsblüher wie die Zaubernuss oder der Schneeball haben noch Knospen, dafür wird der Apfelbaum bald blühen, die Kirsche tut es schon.


Über Madeira möchte ich einen schönen Beitrag zusammenstellen, dieses Bild ist nur ein Teaser. Bevor es soweit ist, freut euch auf eine Miniserie mit jeweils einem Foto. Es gab da interessante Motive ohne Ende.

Madeira ist ein großer steiler Fels, der aus dem Meer ragt und eigentlich nichts Ebenes aufzuweisen hat, außer der Landebahn, aber auch die ist ins Meer hinein gebaut. Auf dem Bild also ein ganz typischer Garten, ohne Terassen geht hier gar nichts. Es ist tiefster Winter, das erkennt man nur an den kahlen Weinstöcken und ein paar Baumarten, wie Platanen, die schon bei etwa 10°+ das Laub abwerfen. Was so schön gelb blüht ist Brokkoli, den die Madeiraner lieben, wir sahen ihn überall.

Es geht also entweder steil bergauf oder bergab, oder ganz ganz eben, wenn man an den Levadas, alten Wasserkanälen entlang wandert. Davon und von Gärten und Regenbögen aber später!


Ich war fasziniert von dieser Insel, es wäre ein idealer Ort, um aus dem hiesigen Winter zu flüchten. Träumen ist nicht verboten :-)


 

Kommentare:

  1. Madeira... immer wieder lese ich in Blogs begeisterte Beiträge über die Insel und rätsle dann, warum es bei mir nicht gefunkt hat. Dabei liebe ich Pflanzen und Blumen über die Maßen und habe auch die wunderschöne Zeit mit blauem Agapanthus, Hortensien und roten Montbretien sowie dem tollen Natternkopf dort erlebt. Aber die kahle, raue Vulkaninsel Thira hält mein Herz viel mehr gefangen und verlangt nach einem Wiedersehen. Auch dein Foto vom Terrassengarten gefällt mir ausgesprochen gut. Aber ich käme nie auf die Idee, noch einmal dorthin zu fliegen...
    Vielleicht hast du ja eine Idee, was mir da gefehlt hat.
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Verkehr wird bewusst sehr zentral geleitet, auf der Inselhauptautobahn wechseln sich lange Tunnels mit Brücken ab, sodass man oft lange Zeit gar keinen Ausblick hat. Man muss also hinein in die Dörfer, die Bergstraßen suchen und hinunter an die vulkanschottrigen Strände kommen. Auch die Einstiege in die Levadas wollen gefunden werden und man muss gute Miene zum steil bergauf- und hinuntergehen machen können ;-) Wenn man etwas sieht und sagt: Da will ich hin, muss man meist erstmal eine tiefe Schlucht durchqueren. Wir waren oft am suchen, wie wir von A nach B kommen können, selbst in Funchal. Andererseits ist die Insel sehr gut öffentlich erschlossen, man kommt überall gut mit dem Bus hin!

      Löschen
    2. Wir waren in vielen kleinen Orten zum Nächtigen, auch auf den Levadas unterwegs, weniger auf der Inselautobahn - und doch fehlte die Verzauberung. Es lag auch sicher nicht an der Sprachbarriere, wir sind der Konversation auf Spanisch bzw. Portugiesisch durchaus mächtig gewesen. Ich glaube, es liegt einfach an der Art der Menschen, die uns nicht so wirklich liegt. Mir ist es auch immer auf dem Balkan so gegangen. Und wie heimisch habe ich mich dann in Griechenland gefühlt! Oder in der Provence!
      Übrigens habe ich auf einer Levadawanderung erstmals Höhenangst bekommen, so dass ich auf allen Vieren weiter gekrochen bin...
      Bon week-end!
      Astrid

      Löschen
  2. Schön früher hiess es immer zu das ist eine Insel zum Überwintern wegen den Pflanzenvielzahl und dieses milde Klima. Es sind sher viele die bgeistert sind. Ich war noch nie dort aber jetzt werde ich ja was erleben davon.
    Lieben Gruss Elke

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Elisabeth,
    MAdeira, ja, das muss wirklich eine wudnervolle Insel sein! Ich kenne sie nur von Bildern und Berichten, war selber noch nie dort ...
    Danke für die verträumten Einblicke!
    Ich wünsche Dir einen zauberhaften Frühlingstag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  4. Und genau weil Madeira ein großer steiler Fels ist, wird er für mich zum Problem werden, aber ich möchte da auch mal hin. Ich freu mich au deinen Bericht!

    Sigrun

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...