Mittwoch, 26. April 2017

In 90 Tagen um die Welt / Tag 2

7. Januar, Samstag
Marseille


Riesiges Flugdach am Alten Hafen in Marseille


Alter Hafen
Es ist kalt, aber sonnig



Da darf man gar nicht erst anfangen, französisch halt.

U: Um Gottes Willen, weglaufen, schnell!!!
R: Wahnsinn, standhaft bleiben.
T: Unglaublich! Und da musst du 90 Tage vorbeigehen??? Fast unerträglich
R: Wehret den Anfängen!!! Genießt es!
K: Also mich faszinieren die Boote und das Meer mehr. Bin halt auch eine Fernwehgeplagte!

Nein, zum Glück ist es nicht so schlimm. Das war in einem Fresstempel in Marseille


***** 

Damit wäre also gleich geklärt, welche Nachrichten von einer Weltreise am meisten Reaktionen bei den Zuhausgebliebenen hervorrufen ;-) 
Das letzte Bild hatte für uns ein Rufzeichen. Das rühren wir nicht an. Nicht weil wir uns etwas beweisen wollten, aber wo hört es auf?! Wir gingen mit dem festen Vorsatz aufs Schiff, während dieser drei Monate nicht zuzunehmen. In unserer Vorstellung würde es leichter fallen, wenn wir von Anfang an nichts Süßes essen würden. Ihr werdet noch sehen, wie gut uns das gelingen würde :-)

Marseille war noch zur Jahrtausendewende verschrien. Dann wurde "die Armut" vom Zentrum an die Peripherie der Stadt abgesiedelt, die alten Stadtteile renoviert und heute präsentiert diese alte, einst wichtige französische Hafenstadt rund um den Alten Hafen einen lässigen, entspannten Charme. Vor ein paar Jahren Europäische Kulturhauptstadt, eine Chance sich modern und kreativ zu präsentieren. Touristen besuchen diese Stadt nun wieder und lassen Geld da. Es wäre wünschenswert, dass diese Gelder nicht nur in Prestigeprojekte liefen, sondern vermehrt allen Bewohnern zugute kämen...


Blumenmarkt. Hier riecht es schon Anfang Januar nach Frühling. Blühende Mimosenzweige.


Farben trinken. Mit ausgehungerten Winteraugen in die Farbtöpfe gefallen. Aus dem grauen Wien kommend machte mich allein der Anblick all dieser Blüten glücklich. Üppige Farbenpracht und Hafenflair - welch eine passende Einstimmung auf die kommenden Wochen!




Der Alte Hafen ist jetzt ein pipifeiner Yachthafen. Fischkutter waren kaum zu sehen. 


Kurz vor der Fertigstellung: Eine Art Rodelbahn mitten durch die Stadt. 

In diesen Tag zu Tag Geschichten schlagen sich einige wenige Augenblicke und Stimmungen nieder. Zunächst treffen wir auf vertraute Welten, wir sind noch in Europa, das sollte sich bald ändern...


In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch einiges davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde

Hier  gehts in zum Verlauf der Serie.

Kommentare:

  1. Was für ein sonniges Mimosenmeer 😍

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  2. Liebe Elisabeth, daher war es so ruhig bei Dir :) Eine Weltreise ist schon etwas Tolles.

    LG kathrin

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  3. Liebe Elisabeth,
    der Blumenmarkt ist wudnerschön und die süßen Verführungen sehen toll aus, aber ich wäre da auch standhaft geblieben ;O)
    Hab einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  4. Die ein oder andere Nascherei kann doch nicht soooo schlimm sein … ?????
    Sieht jedenfalls fantastisch aus – wie die unterschiedlichen Eindrücke von Marseille auch.
    Liebe Grüße Petra

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  5. Man muss ja nicht täglich in den Kuchen beißen, aber ab und an darf man das! Ja, die Armut, die gibt es überall - auch bei uns.

    Sigrun

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  6. toll was du so erlebt hast ich schaue das so gerne an fremdes Land wie es so ist!
    Lieben Gruss Elke

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