Freitag, 6. Februar 2015

Home is where the heart is / 6

Zuhause ist wo das Herz sich niederlässt

In Beziehungen einen sicheren Hafen zu suchen ist so häufig, dass man darüber kaum Worte verlieren müsste, wenn es nicht so oft so schwer wäre ein gemeinsam definiertes zuhause zu finden.
Man gehe nur einmal in ein Möbelhaus und höre den Paaren zu oder erinnere sich an das eigene gemeinsame einrichten. Als wäre das nicht schon schwer genug, existieren wohl genauso viele Vorstellungen darüber, was eine gute Beziehung beinhaltet und was nicht, wie es Paare gibt. Die Sehnsucht nach Zweisamkeit, wie immer sie auch aussehen mag ist sicher in jedem Menschen verankert und scheint etwas Urmenschliches zu sein. Warum tun wir uns dann manchmal so schwer damit? Zu dieser Frage gibt es wohl tausende Antworten...




Wahrscheinlich müssen wir mit uns selbst im Reinen sein, um gute Beziehungen haben zu können, aber wer ist das schon zur Gänze. So bleibt es immer spannend, es gibt wohl kaum ein weiteres Feld sich zu entwickeln, als in Partnerschaften. 

Nach Hause in ein belebtes Haus zu kommen, wo auch jemand anders für Bewegung sorgt, scheint ein tiefes Bedürfnis zu sein und etwas was viele mit zuhause verbinden. Klingt ein wenig selbstsüchtig, aber ist nicht manches, das wir mit zusammensein verbinden trivial im besten Sinn des Wortes? Auch Menschen mit denen wir Tag für Tag in der Arbeit zusammen sind und vieles teilen, was das Leben ausmacht, geben uns ein Gefühl von Zugehörigkeit. Früher lebte man selbstverständlicher zusammen, es gab nicht soviele gesellschaftlich akzeptierte Formen von Beziehungsleben. Heute gibt es diesen hohen Anspruch an Beziehungen, das kann immer wieder viel Stress machen, "Beziehungsarbeit" wird vorausgesetzt. Stattdessen oder dazu könnten wir versuchen zu sehen, was wir an den Menschen, mit denen wir so viel Lebenszeit teilen wirklich haben. Es ist oft viel viel mehr, als uns bewusst ist. Kleine Zeichen der Dankbarkeit könnten nicht schaden....

Machen euch manche Menschen auch heimelig?


Zuhause ist, wo das Herz sich niederlässt
Mit diesem Titel ging ich nochmal durch die Monate des letzten Jahres und traf eine Auswahl an passenden Bildern, sodass eine kleine Serie mit noch unveröffentlichten Bildern - zu jedem Monat eines - einen Einstieg in ein Thema ermöglicht, dass unglaublich viele Facetten zeigen kann.
Was verbinden wir mit zuhause, mit sich zuhause fühlen, was alles kann ein heim-eliges Gefühl vermitteln und was braucht es, um einen Ort oder ein Gebäude als zu sich gehörig zu empfinden? 
Ein passendes Foto von Monat zu Monat zu finden war nicht schwer. Das Thema schien mich letztes Jahr zu begleiten, heute denke ich, dass sich zuhause fühlen zu können vielleicht einen weit größeren Einfluss auf unser Lebensgefühl hat, als uns bewusst ist.

    

Kommentare:

  1. Ein sehr schöne Bild hast du ausgesucht. Ja, früher waren Beziehungen oft auf das Praktische ausgerichtet, da wurde man verheiratet. Heute sucht man sich seinen Partner und wenn es wirklich nicht mehr geht, sucht man einen anderen. Viele bleiben auch allein. Das ist schwierig, aber die Zeiten haben sich verändert. Man hat sehr viele Ansprüche an die Partnerschaft, an viele Partnerschaften, auch bei Freunden.

    Sigrun

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  2. heimelig ein schönes Wort und dankbarkeit zeigen da sist nicht so schwer wenn ich mir nicht weisgott wie was ausdenke oder solche hohe Ansprüche zu meinem Partner ersehne.. ich tue es nicht und will es überhaupt nicht danke sagen offen und ich liebe dich einfach offen Gefühle zeigen und ihn so lassen und mich heimisch an den anderen dran denken ich finds nicht schwer.. heimisch im Arm sich kuscheln sagen wie glücklich gerade bin das tu ich und er das ist wahres heimelig morgens auf stehen sich umarmen flüstern zärtlich guten Morgen gut geschlafen das ist heimelig kein muss kein Zwang einfach nach dem Gefühl all das weg lassen was vielleicht stress war nur noch fühlen das hebt die ganze Stimmung für den ganzen Tag.
    Es ist nicht schwer e sleigt an ausgedrückten Gefühlen und die Sehnsucht das zu erfüllen jeden Tag da muss man nicht dran denken oder erabreiten sich erkämpfen wenn ich heimelig fühle dann kommt das von ganz alleine ... ich fühle mich wie in einer Warmen Stube geborgen kuschelig lebendig, Ausruhpol vetraut ob in Tiefe oder Höhezustand von meinem Zustand in der Partnerschaft das ist alles heimelig meine Zuhause, meine Heimat mit all dem drumherum was ich sehe und höre, fühlen ist das wichtigste heimelige in einer Partnerschaft und auch Freundschaft....da gehts einen das Herz auf!
    Danke für diesen 6 Teil und wie passend das Foto dazu es wird mir bewusst wie ich dankbar bin so jetzt zu leben dürfen in einer Partnerschaft!
    Lieben Gruss Elke
    Lieben Gruss Elke

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  3. Das Bild passt wunderbar zu Deinen Gedanken. Hab eine gute Zeit.
    Magdalena

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  4. Schöner Text, liebe Elisabeth!

    lg kathrin

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  5. Liebe Elisabeth,
    früher - als ich entweder allein oder in seltsamen, immer irgendwo krampfenden Beziehungen gelebt habe - dachte ich oft über dieses thema nach; inzwischen kaum noch. Was für mich wohl auch bedeutet, dass ich "angekommen" bin. Und ja, das fühlt sich heimelig an.

    Ich bin dafür dankbar, dass ich nicht in einer Gesellschaft oder Zeit lebe, in der ich mir mein Leben und meine Partnerschaft nicht selber aussuchen darf. Für mich wäre es fatal gewesen, gleich in der ersten Beziehung für immer "verhaftet" zu sein, sich nicht ausprobieren zu dürfen. So schön sie die zwei Jahre lang war, die sei gedauert hat - danach wäre sie ein Gefängnis gewesen.
    Ganz liebe lachfaltige Rostrosengrüße
    von der Traude
    PS: Und inzwischen ist das nächste Posting heraußen, zu dem du mich inspiriert hast - du weißt doch noch von dem Zeitungsartikel, dessentwegen du mir eine SMS geschickt hast? Hier ist mein Posting dazu: http://rostrose.blogspot.co.at/2015/02/golden-girls.html

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