Montag, 21. Oktober 2013

6 Wege also (3)...

Hier der dritte Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 3*  Höre auf, dir Sorgen zu machen

Auch so eine Gewohnheit, sich sorgen. Kommt oft verschleiert als Liebesbeweis daher, bringt demjenigen um den man sich sorgt allerdings gar nichts. Jedenfalls nichts Gutes. Sich sorgen entspringt einer Angst oder einem Bedürfnis, eine Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Dumme dabei, es klappt nicht. Es macht nichts besser oder leichter. Es macht uns höchstens nervös, unentspannt, unkonzentriert.
Später stellt sich oft heraus, es war für die sprichwörtliche Katz. Ist eh nichts passiert, nichts (erwartet) Schlimmes jedenfalls. Warum tun wir das? Eine berechtigte Frage. 



Es gab eine Zeit, da sorgte ich mich dauernd. Vier erwachsen werdende Söhne, nacheinander mit frischem Führerschein ausgestattet. Wir wohnen an einer Hauptdurchfahrt für Rot-Kreuz-Fahrten, die Sirene ging täglich mehrmals die Straße entlang. Und dann noch dies und das. Es hätte mich umgebracht auf Dauer. Ich begann zu meditieren, zu beten, Schönes tagzuträumen, was auch immer - immer dann, wenn ich merkte, dass es wieder losging mit dem mich sorgen. Heute passiert mir das nur mehr selten. Ich erkenne es schnell und drehe den Sorgenhahn einfach ab. Das geht immer besser. 
Wenn was kommt, kommt es. Ob man sich nun gesorgt hat oder nicht.

In Wirklichkeit passiert ja viel weniger Schlimmes, als wir uns im Leben sorgend ausmalen!


Hier gehts zu Schritt 1* und Schritt 2* auf dem Weg zu (innerem) Frieden.

    

Kommentare:

  1. Wie gut ich das kenne und wie stimmig das ist mit meiner Erfahrungen damit, hab auch die anderen gelesen und nickte so zustimmend immer wieder!
    Der Anstoss ist da bei mir um es nicht zu tun sich sorgen zu machen!
    Lieben Gruss Elke

    AntwortenLöschen
  2. Den Sorgenhahn abdrehen – die Formulierung gefällt mir und auch deine Wege, dies wirklich umzusetzen.
    Herzliche Grüße Pepe

    AntwortenLöschen
  3. Das passiert mir immer wieder. Doch immer öfter schaffe ich es den Sorgenhahn (wie Du das so schön nennst) abzudrehen. Ich weiß, das es oft so kommen muß wie es kommt und allem am Ende etwas positives anhaftet( egal ob ich es als negativ in diesem Moment empfinde).

    Liebe Grüße

    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Elisabeth, oh das kommt mir alles sehr bekannt vor, ich mache mir auch zu viele Sorgen. Gehen im Ort die Sirenen, ruf ich erst mal meine Tochter an, ob alles ok ist. Den Sorgenhahn abdrehen, wenn das so leicht wäre. Ich versuche es immer wieder.

    Liebe Grüße
    Angelika

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Elisabeth,
    autsch, erwischt ;o)) Dabei bin ich, was mein Tochterkind betrifft, eigentlich eh eine relativ legere Mutter... weil ich erlebt habe, wie sehr mich meine Mutter in jüngeren Jahren mit ihrer Sorgenmacherei eingeschränkt hat, ohne irgendwas anderes damit zu erreichen als dass ich ihr nicht mehr alles erzählt habe. Und so lasse ich meine Tochter ihr Leben leben und ihre Erfahrungen sammeln, weil man mit Sorgen wirklich nix verhindern kann. AAAABER zur Zeit "hat's" mich trotzdem ziemlich heftig, eben wegen meiner Mutter, mein Hirn rotiert wie schon lange nicht mehr, und auch wenn ich normalerweise sorgenvolle Gedanken ganz gut wegschicken kann, gelingt es mir in diesem Fall ganz schlecht. Ich wache in der Nacht auf und in meinem Kopf ist ein sorgenvoller Gedanke, ich schick ihn weg, hab's ja im autogenen Training gelernt, und sage mir, es kommt, wie's kommt, ich kann jetzt eh nichts ändern, aber prompt ist der nächste Gedanke da... Tagsüber geht es besser, nachts sind sie momentan stärker als ich... Aber ich arbeite dran.
    Ich drück dich feste und sag dir auch ganz, ganz ♥lich DANKE für deine lieben Zeilen!
    Rostrosigst,
    trau.mau

    AntwortenLöschen
  6. Ich kenn das auch, ich bin oft stundenlang wach gelegen in der Nacht und habe mir um den Junior Sorgen gemacht... Mittlerweile habe ich auch den "Hahn zum Abdrehen" gefunden mit Bachblüten und Tanzen in einer Frauengruppe. Die rote Kastanienblüte (red chestnut) ist die sog. "Abnabelungsblüte" und das Mantra dazu lautet: ich bin bei mir, ich bleibe bei mir, ich bin ich - du bist du.
    Ich hab seither nie mehr gegrübelt durch diese Art autogenes Training!!
    lg

    AntwortenLöschen
  7. Deine Zeilen zum der inneren Frieden finde ich sehr interessant, du sprichst damit sehr vielen aus dem Herzen,
    ich sende dir viele sonnige Stunden
    Hermine

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Elisabeth,
    dieses Sorgenmachen kenne ich nur zu gut. Es entsprang dem Versuch, den anderen zu dienen und sie vor Missgeschicken zu bewahren. Und je mehr man die Verantwortung für andere übernimmt, entmüdigt man sie gleichzeitig. Wer will das schon. Wie du schon sagst, es nutzt nichts. Das Schicksal läuft in festen Bahnen und wir beeinflussen da nur wenig. Deine Wegweiser sind gut.
    Schöne Grüße, Johanna

    AntwortenLöschen
  9. ohhh.... ahhh... grummel.
    ganz mein thema.
    ich sorge mich ständig: um meinen partner, der womöglich irgendwann einmal... was weiß ich was machen könnte, um meine arbeit, um meine jungs, den großen, der sich (und anderen) das leben oft schwerer macht als nötig (von WEM hat er das bloß?!?!?! .... ), um meinen mittleren, der dies und das und meinen jüngsten, der vielleicht, möglicherweise, irgendwann mal... du siehst - es sind oft soooo unnötige und ENERGIERAUBENDE, zermürbende gedanken und ich finde selten den schalter, um mich abzudrehen. mich da rauszuholen ist oft sehr schwer, sagt andreas und manchmal denk ich mir auch, das gehört schon so zu mir, dass es auch schwer ist, ohne zu sein. aber ich muss mir den beitrag zu herzen nehmen, wie du sagst: es bringt nur schlechtes, ....

    nora
    ich finde IMMER etwas!

    AntwortenLöschen
  10. Oh, Nora...... nein, es ist nicht schwer ohne zu sein, es ist gut. Versuch es weiter, such Dir Dinge die Dir dabei helfen den "Sorgenabrehhahn" zu finden.

    Liebe Elisabeth, also dieser Punkt fällt mir am Leichtesten, denke ich. Das heißt nicht, daß ich niemals Sorgen habe. Heuer im Sommer waren sie sogar sehr intensiv als unser Junior 6 Wochem im Krankenhaus lag. Aber ich merke dann bald, daß es niemandem nützt, und kann ganz gut dagegensteuern.
    Die anderen Punkte habens ja aber ganz schön in sich, die Du da aufzählst. Ich denke ich werde mir ein paar markante Zeilen pro Punkt dazu ausdrucken und an die Pinnwand hängen. ;-)
    Danke für diese Postings, es tut gut sich damit zu beschäftigen.

    lg Frieda

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...