Schwarz auf gelb bis zum nächsten Anstrich (nicht von mir) verewigt: Der vergangene Sommer war ja nicht nur in Mitteleuropa vielerorts nass, auch im Mittelmeerraum kam zeitweise keine heiße Urlaubsstimmung auf! Ein paar Abschiedsbilder vom letzten Sommerfeeling soll uns hier auf *kleine freude* in den Herbst begleiten. Jetzt, an der Schwelle zum Oktober mag ich auch am Meer Farben abseits des reinen Sommer-Blau´s. Ein bisschen Blues schwingt gerade auch deswegen mit. Immer wenn der Sommer geht, ist es Zeit dafür in mir. Die Tage, wo ich gerne den ganzen Tag im Freien verbringe sind gezählt, ein Wochenende mit über 23° Lufttemperatur zwickt man sich schon aus dem Gasfuß und man macht es doch, obwohl die CO² Bilanz laut schreiend mitfährt.
Leuchtturm bei Punta Sabbioni und Lagune von Venedig
Bye bye Sommer, ich habe dich geliebt, weil du die Bäume, Wiesen und Blumen immer wieder umarmtest mit deinen warmen Regengüssen. Ich lasse dich ziehen...
Lagune von Venedig Ende September
Wie war dein Abschied von Sommer? Leichtfüßig oder griesgrämig? Gleichgültig oder fröhlich? Immerhin hat goldener Herbst Einzug gehalten oder wenigstens die Verheißung davon!
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Montag, 29. September 2014
Montag, 9. September 2013
Vorbei, vorbei
Vorbei vorbei, oder sitzt du no fesch
unter Bäumen, nur mit der Wäsch?
Der Becher Eis könnt werden leer:
Mei größte Sorge und - da schau her,
da kommt die Helga mit ihrem Neuen!
hast des scho ghört?
Letzten Somma war er kesser,
mit Hemd und Krawatte kennt ma ihn besser...
damals der Karin ihr Sommaflört
der Winter hat die Leidenschaft scheint´s ausgedörrt.
Ohne schwitzen und dera Hitz,
ohne Leut zum anschaun
wär´s goar ka Hetz,
ka echter Somma,
Leut wo´st hinschaust, imma!
Somma vergangen, d´Leut dahin,
ziag ma uns an und morgn glei!
treff ma die Karin in der Konditorei
in der kleinen, bei Kuchen und Chai.
Grad als der Zwetschkenkuchen vor uns steht,
Da Helga ihrer bei der Tür reingeht,
verliebten Blicks zieht er die Babs ans Hemd,
die Krawattn scho g`lockert, gar nicht verklemmt.
Entgeistert wir drei,
der Helga ihre Zeit
is fürs erste vorbei
vorbei...
Mein erstes Mundartgedicht ist inspiriert von einer kleinen Bronzeplastik vor dem Weissenseehaus in Techendorf, Kärtnen. Als ich "In einer kleinen Konditorei" kürzlich auf einer Drehorgel hörte, war die leicht melancholische und doch verspielt heitere, noch die Hitze in der Haut spürende Sommerendstimmung da. Wenn schon dem Herbst entgegen, dann so...
unter Bäumen, nur mit der Wäsch?
Der Becher Eis könnt werden leer:
Mei größte Sorge und - da schau her,
da kommt die Helga mit ihrem Neuen!
hast des scho ghört?
Letzten Somma war er kesser,
mit Hemd und Krawatte kennt ma ihn besser...
damals der Karin ihr Sommaflört
der Winter hat die Leidenschaft scheint´s ausgedörrt.
Ohne schwitzen und dera Hitz,
ohne Leut zum anschaun
wär´s goar ka Hetz,
ka echter Somma,
Leut wo´st hinschaust, imma!
Somma vergangen, d´Leut dahin,
ziag ma uns an und morgn glei!
treff ma die Karin in der Konditorei
in der kleinen, bei Kuchen und Chai.
Grad als der Zwetschkenkuchen vor uns steht,
Da Helga ihrer bei der Tür reingeht,
verliebten Blicks zieht er die Babs ans Hemd,
die Krawattn scho g`lockert, gar nicht verklemmt.
Entgeistert wir drei,
der Helga ihre Zeit
is fürs erste vorbei
vorbei...
Mein erstes Mundartgedicht ist inspiriert von einer kleinen Bronzeplastik vor dem Weissenseehaus in Techendorf, Kärtnen. Als ich "In einer kleinen Konditorei" kürzlich auf einer Drehorgel hörte, war die leicht melancholische und doch verspielt heitere, noch die Hitze in der Haut spürende Sommerendstimmung da. Wenn schon dem Herbst entgegen, dann so...
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