8. März, Mittwoch
2. Seetag Richtung Neuseeland
Heute Morgen
Heute Nachmittag
Wir befinden uns inzwischen wieder auf 33° Südlicher Breite mit Kurs Neuseeland, Nordinsel. Morgen früh werden wir in Auckland anlegen und es am Abend wieder verlassen.
So komisch das vielleicht klingen mag, ich bin momentan des Reisens müde. Ich vermisse mein tägliches Leben, all die " down to earth", also die normalen Tätigkeiten eines Alltagslebens.
Das ist keine Klage, es überrascht mich selbst, man weiß es vorher nicht. Es ist schön an Bord, keine Frage, entspannt und angenehm, es passt ja alles.
Zwei Monate herumzigeunern wären also genug, das weiß ich jetzt. Jedenfalls in dieser Dichte. Ich weiß aber auch, dass ich mich unverdrossen auf das Neue einlassen werde und mich außerdem an der Weite der Ozeane nicht sattsehen kann....
Auch während eines Regens kann man hier, unter den Rettungsbooten gut Runden drehen wenn man sich bewegen möchte.
Heute Abend
D: Das kann ich gut verstehen, dass du dich nach dem Gewohnten sehnst. Ich finde, das ist ja auch kein schlechtes Zeichen. Ich kann mir vorstellen, dass du es gar nicht erwarten kannst den kleinen F. (mein erstes Enkelkind, das zu Beginn unserer Reise geboren wurde) in den Arm zu nehmen und zu herzen. Mir würde es genauso gehen. Vor Allem manuelle Tätigkeiten würden mir fehlen. jetzt genießt noch eure Reise, ich bin schon sooo gespannt auf Neuseeland und Australien. Neuseeland wäre auch für mich ein Traum.
G: Diese "Müdigkeit" bei langen Reisen kenne ich auch.... so nach 4-5 Wochen waren wir "voll" von Eindrücken und Neuem. Und ein nachhause kommen ist so ein schönes Gefühl voller Dankbarkeit. Mein Fernweh treibt mich laufend an - aber immer mit dem warmen Gefühl wieder zurückkehren zu können. Und in einem Alltag zu leben, der einen Ausbruch nicht an erster Stelle sieht. Danke auch für die wunderschönen Fotos und Infos zu eurer Reise... bin in Gedanken fest bei euch, besonders wenn ihr Australien bereist und weiterhin ein sicheres Reisen!
Danke, wir nehmen euch weiter mit und morgen gibts die nächsten Fotos :-)
In
dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um
die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die
überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen
und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe,
es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch,
weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher
persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die
uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig
werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Donnerstag, 8. März 2018
Mittwoch, 7. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 60
7. März, Dienstag
Seetag Richtung Neuseeland
Bei uns Dienstag früh, erster Blick hinaus. Sind bereits wieder unterhalb des Südlichen Wendekreises, mit deutlichem Kurs nach Süden. Die große Hitze liegt erstmal hinter uns...
Leben an Bord: In manchen Häfen kommen lokale Tanzgruppen an Bord. Heute Abend konnten wir eine Maorigruppe sehen. Wenn ihr neugierig geworden seid, hier eine kurze traditionelle Darbietung. Beeindruckend auch folgende Szene während einer modernen Hochzeit, bei der schließlich Bräutigam und Braut mitmachen: So kraftvoll und verbindend!
Wir überqueren den 180sten Längengrad, ab hier zählen die Längengrade östlich zurück nach Greenwich, dem Nullmeridian. Warum wir schon vor zwei Tagen die Datumsgrenze überschritten haben kommt daher, dass die Zeitzone hier aus allerlei Gründen ziemliche Ausbeulungen erfährt. Alle paar Jahre wechseln irgendwelche Inselgruppen von Ost nach West oder umgekehrt. Je nach Wichtigkeit von politischen oder Handels-beziehungen oder auch nur, weil man der erste sein will, dessen Feuerwerk zu Silvester im Fernsehen in alle Welt übertragen wird. Da wären wir wieder bei Tonga.
Eine kleine Geschichte von ebendort als Nachtrag, wie sie uns unsere Wiener Freunde erzählt haben: Er, ein 2 Meter Mann mit dazu passender Körperfülle, ein Schrank also (O-Ton seiner Frau), wurde von herumstehenden Tonga Männern mit Begeisterung schulterbeklopft und zu einem Umtrunk eingeladen. Endlich ein richtiger Mann unter all den Sancho Panzas, die vom Schiff kamen. Soviel Anerkennung seiner Eckdaten hat der gute Michl schon lange nicht mehr erfahren :-)
*****
Inzwischen fühlen wir uns richtig zuhause an Bord. Wir wissen, was wir wann und wo machen können, welche Angebote uns Spaß machen und auch was wir getrost auslassen können.
Heute Nachmittag sind wir zur Geburtstagsfeier einer Freundin eingeladen.
Später geht es zum Sektempfang des Captains. Danach bewundern wir die Neuseeländische Tanzvorführung und lassen den Abend bei guter Unterhaltung, lachen und trinken unter freiem Himmel und warmer Luft ausklingen. An solche lange, fröhlich entspannte Abende werde ich mich immer gerne zurückerinnern.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Seetag Richtung Neuseeland
Bei uns Dienstag früh, erster Blick hinaus. Sind bereits wieder unterhalb des Südlichen Wendekreises, mit deutlichem Kurs nach Süden. Die große Hitze liegt erstmal hinter uns...
Leben an Bord: In manchen Häfen kommen lokale Tanzgruppen an Bord. Heute Abend konnten wir eine Maorigruppe sehen. Wenn ihr neugierig geworden seid, hier eine kurze traditionelle Darbietung. Beeindruckend auch folgende Szene während einer modernen Hochzeit, bei der schließlich Bräutigam und Braut mitmachen: So kraftvoll und verbindend!
Wir überqueren den 180sten Längengrad, ab hier zählen die Längengrade östlich zurück nach Greenwich, dem Nullmeridian. Warum wir schon vor zwei Tagen die Datumsgrenze überschritten haben kommt daher, dass die Zeitzone hier aus allerlei Gründen ziemliche Ausbeulungen erfährt. Alle paar Jahre wechseln irgendwelche Inselgruppen von Ost nach West oder umgekehrt. Je nach Wichtigkeit von politischen oder Handels-beziehungen oder auch nur, weil man der erste sein will, dessen Feuerwerk zu Silvester im Fernsehen in alle Welt übertragen wird. Da wären wir wieder bei Tonga.
Eine kleine Geschichte von ebendort als Nachtrag, wie sie uns unsere Wiener Freunde erzählt haben: Er, ein 2 Meter Mann mit dazu passender Körperfülle, ein Schrank also (O-Ton seiner Frau), wurde von herumstehenden Tonga Männern mit Begeisterung schulterbeklopft und zu einem Umtrunk eingeladen. Endlich ein richtiger Mann unter all den Sancho Panzas, die vom Schiff kamen. Soviel Anerkennung seiner Eckdaten hat der gute Michl schon lange nicht mehr erfahren :-)
*****
Inzwischen fühlen wir uns richtig zuhause an Bord. Wir wissen, was wir wann und wo machen können, welche Angebote uns Spaß machen und auch was wir getrost auslassen können.
Heute Nachmittag sind wir zur Geburtstagsfeier einer Freundin eingeladen.
Später geht es zum Sektempfang des Captains. Danach bewundern wir die Neuseeländische Tanzvorführung und lassen den Abend bei guter Unterhaltung, lachen und trinken unter freiem Himmel und warmer Luft ausklingen. An solche lange, fröhlich entspannte Abende werde ich mich immer gerne zurückerinnern.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Dienstag, 6. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 59
6. März, Montag
Königreich Tonga, Polynesien
Die Hauptinsel des Inselstaates Tonga mit der Hauptstadt Nuku´alofa (hier liegen wir im Hafen) ist flach, keine Berge. Rechts der Königspalast gleich neben dem Hafen.
Handwerksmarkt in Nuku´alofa
Männer und Frauen tragen Röcke. Die Queen Mum, Mutter des Königs ist dieser Tage gestorben. Viele tragen schwarz und darüber traditionelle Schürzen aus geflochtener Pflanzenfaser.
Viele Häuser in der Stadt sind anlässlich der 10 Tage währenden Staatstrauer aufwendig geschmückt.
K: Sehr interessant! Was mir auffällt, dass alle Menschen kräftig sind. Oder irre ich mich da? Ist das die Rasse? Mal abgesehen von der Hautfarbe würde ich dort gut hinpassen :-)
Ich weiß es nicht, aber auf den anderen Inseln hörten wir, dass die Brotfrucht zu Übergewicht führen würde, wenn man davon zuviel am Abend isst. In Tahiti sahen wir viele, die kräftig und gleichzeitig sehr muskulös waren, jedenfalls die Männer. Aus England (unter dessen Protektorat dieser Inselstaat gestanden hatte) kamen Fish and Chips dazu. Die Brotfrucht ist hier jedenfalls überall sehr beliebt.
Wikipedia weiß dazu:
Die Menschen aus Tonga essen gerne, viel und vor allem traditionell sehr kalorienreich. Obwohl dicke Menschen auf Tonga noch immer als schön gelten und das Gesunde verkörpern, führte der Staat ein Programm zur Ernährungsberatung ein und animierte die Bevölkerung zu mehr Sport. Anlass hierzu war, dass rund 58 % der Männer und 75 % der Frauen einen BMI aufwiesen, der weit über 30 lag. Damals initiierte Taufaʻahau Tupou IV. auch einen nationalen Wettbewerb, in dem der Tongaer mit der größten Gewichtsreduktion 500 Dollar gewann. Dem 1918 geborenen König selbst gelang es in den frühen 1990er Jahren, sein Gewicht um 70 Kilogramm von vormals etwa 210 Kilogramm zu reduzieren.
Wunderschöne Regenbäume in der Stadt.
Ein Pavillon in der Nähe des Königspalastes, aufwendig mit Blättern und Blüten gedeckt.
Heute hat es mal richtig geregnet, aber es kühlte dabei nicht ab, das war sehr angenehm.
Es war eine Kajakfahrt zu einer kleinen Insel angeboten worden, in einem Anfall von Übermut haben wir gebucht. Vor Ort erstmal ein Schreck, das sieht ordentlich weit aus!! Das Foto ist schon von der Insel zurück fotografiert. Es ging dann doch ganz gut und machte Spaß. Zum Glück kein Wind und auch kaum Wellen :-)
Die Insel wird dem Bild einer Robinsoniade gerecht. Bäume und Palmen bis zum Wasser, Dickicht mit herumliegenden Kokosnüssen, schmaler Sandstrand und das Ganze in einer recht übersichtlichen Größe. Zum Glück war es bewölkt, das paddeln und baden sehr angenehm. Auch hier sahen wir keine Fische, zur Enttäuschung der Schnorchler...
S: Danke für die schönen Bilder und Berichte. Lieben Gruß aus dem Marchfeld zu euch :-)
Auf der Karte seht ihr die weiteren Etappen. Bis Auckland im nördlichen Teil Neuseelands sind es 2 Seetage.
Abschließend zur Südsee: Einige Mitreisende haben Schnorcheltouren mit Fischen, Haien und Rochen gebucht und waren sehr begeistert. Sie wurden mit Booten in Bereiche gebracht, wo diese Tiere regelmäßig gefüttert werden und schon kommen, wenn ein Schnorchler ins Wasser hüpft.
*****
Lasst uns gemeinsam die wunderschönen Verkleidungen der Pavillons etwas näher betrachten, welcher für die Beisetzungsfeierlichkeiten der Königinmutter aufgestellt war.
Kunstvolle Flechtarbeiten in der gesamten Südseeregion. Hier auf Tonga besonders schön: Die traditionellen Schürzen der Männer, die sie nur zu festlichen Anlässen tragen.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Königreich Tonga, Polynesien
Die Hauptinsel des Inselstaates Tonga mit der Hauptstadt Nuku´alofa (hier liegen wir im Hafen) ist flach, keine Berge. Rechts der Königspalast gleich neben dem Hafen.
Handwerksmarkt in Nuku´alofa
Männer und Frauen tragen Röcke. Die Queen Mum, Mutter des Königs ist dieser Tage gestorben. Viele tragen schwarz und darüber traditionelle Schürzen aus geflochtener Pflanzenfaser.
Viele Häuser in der Stadt sind anlässlich der 10 Tage währenden Staatstrauer aufwendig geschmückt.
K: Sehr interessant! Was mir auffällt, dass alle Menschen kräftig sind. Oder irre ich mich da? Ist das die Rasse? Mal abgesehen von der Hautfarbe würde ich dort gut hinpassen :-)
Ich weiß es nicht, aber auf den anderen Inseln hörten wir, dass die Brotfrucht zu Übergewicht führen würde, wenn man davon zuviel am Abend isst. In Tahiti sahen wir viele, die kräftig und gleichzeitig sehr muskulös waren, jedenfalls die Männer. Aus England (unter dessen Protektorat dieser Inselstaat gestanden hatte) kamen Fish and Chips dazu. Die Brotfrucht ist hier jedenfalls überall sehr beliebt.
Wikipedia weiß dazu:
Die Menschen aus Tonga essen gerne, viel und vor allem traditionell sehr kalorienreich. Obwohl dicke Menschen auf Tonga noch immer als schön gelten und das Gesunde verkörpern, führte der Staat ein Programm zur Ernährungsberatung ein und animierte die Bevölkerung zu mehr Sport. Anlass hierzu war, dass rund 58 % der Männer und 75 % der Frauen einen BMI aufwiesen, der weit über 30 lag. Damals initiierte Taufaʻahau Tupou IV. auch einen nationalen Wettbewerb, in dem der Tongaer mit der größten Gewichtsreduktion 500 Dollar gewann. Dem 1918 geborenen König selbst gelang es in den frühen 1990er Jahren, sein Gewicht um 70 Kilogramm von vormals etwa 210 Kilogramm zu reduzieren.
Wunderschöne Regenbäume in der Stadt.
Ein Pavillon in der Nähe des Königspalastes, aufwendig mit Blättern und Blüten gedeckt.
Heute hat es mal richtig geregnet, aber es kühlte dabei nicht ab, das war sehr angenehm.
Es war eine Kajakfahrt zu einer kleinen Insel angeboten worden, in einem Anfall von Übermut haben wir gebucht. Vor Ort erstmal ein Schreck, das sieht ordentlich weit aus!! Das Foto ist schon von der Insel zurück fotografiert. Es ging dann doch ganz gut und machte Spaß. Zum Glück kein Wind und auch kaum Wellen :-)
Die Insel wird dem Bild einer Robinsoniade gerecht. Bäume und Palmen bis zum Wasser, Dickicht mit herumliegenden Kokosnüssen, schmaler Sandstrand und das Ganze in einer recht übersichtlichen Größe. Zum Glück war es bewölkt, das paddeln und baden sehr angenehm. Auch hier sahen wir keine Fische, zur Enttäuschung der Schnorchler...
S: Danke für die schönen Bilder und Berichte. Lieben Gruß aus dem Marchfeld zu euch :-)
Auf der Karte seht ihr die weiteren Etappen. Bis Auckland im nördlichen Teil Neuseelands sind es 2 Seetage.
Abschließend zur Südsee: Einige Mitreisende haben Schnorcheltouren mit Fischen, Haien und Rochen gebucht und waren sehr begeistert. Sie wurden mit Booten in Bereiche gebracht, wo diese Tiere regelmäßig gefüttert werden und schon kommen, wenn ein Schnorchler ins Wasser hüpft.
*****
Lasst uns gemeinsam die wunderschönen Verkleidungen der Pavillons etwas näher betrachten, welcher für die Beisetzungsfeierlichkeiten der Königinmutter aufgestellt war.
Kunstvolle Flechtarbeiten in der gesamten Südseeregion. Hier auf Tonga besonders schön: Die traditionellen Schürzen der Männer, die sie nur zu festlichen Anlässen tragen.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Montag, 5. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 58
5. März, Sonntag
Seetag Richtung Königreich Tonga, Südpazifik
Heute ist es bewölkt, das Meer zeigt sich violettgrau
Heute Nacht haben wir die Datumsgrenze überschritten. Wir befinden uns ziemlich genau gegenüber von euch, allerdings auf circa 20° Südlicher Breite auf dem Weg nach Tonga, wo wir morgen Vormittag anlegen werden.
Es ist gerade 10.00 vormittags und zwar Sonntag! Bei euch Samstag Abend 22.00.
Wir genießen die Seetage hier in den Tropen sehr. Besonders die Abende. Es ist wunderbar warm, wir sind praktisch den ganzen Tag im Freien.
Heute Nacht werden wir die zweittiefste Stelle der Erde überfahren, den Tongagraben, Tonga Trench. Hier kommen zwei Kontinentalplatten zusammen und in der Tiefe findet eine starke seismische Aktivität statt.
Wikipedia weiß dazu: Der Tongagraben bildet einen Teil der tief eingeschnittenen Nahtstelle von Australischer Platte im Westen und Pazifikplatte im Osten. Die Pazifische Platte wandert mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 24 cm pro Jahr westwärts unter die Australische Platte und bildet eine Subduktionszone.
Der Bleistiftstrich zeigt unseren Kurs, die Rinne ist hier gute 10km tief! Wenn hier also kein Wasser wäre, würden wir morgen am Rande eines 10 000 Meter hohen Berges mit extrem steilen Flanken stehen - unvorstellbar!
T: Tonga! Die Menschen dort sind groß und "stark" (sprich beleibt). Hatte in Kalifornien eine Nachbarsfamilie von dort.
Ich kenne Tonga nur aus der Silvesterperspektive, diese Insel darf ja das Neue Jahr als Erste begrüßen ;-)
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Seetag Richtung Königreich Tonga, Südpazifik
Heute ist es bewölkt, das Meer zeigt sich violettgrau
Heute Nacht haben wir die Datumsgrenze überschritten. Wir befinden uns ziemlich genau gegenüber von euch, allerdings auf circa 20° Südlicher Breite auf dem Weg nach Tonga, wo wir morgen Vormittag anlegen werden.
Es ist gerade 10.00 vormittags und zwar Sonntag! Bei euch Samstag Abend 22.00.
Wir genießen die Seetage hier in den Tropen sehr. Besonders die Abende. Es ist wunderbar warm, wir sind praktisch den ganzen Tag im Freien.
Heute Nacht werden wir die zweittiefste Stelle der Erde überfahren, den Tongagraben, Tonga Trench. Hier kommen zwei Kontinentalplatten zusammen und in der Tiefe findet eine starke seismische Aktivität statt.
Wikipedia weiß dazu: Der Tongagraben bildet einen Teil der tief eingeschnittenen Nahtstelle von Australischer Platte im Westen und Pazifikplatte im Osten. Die Pazifische Platte wandert mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 24 cm pro Jahr westwärts unter die Australische Platte und bildet eine Subduktionszone.
Der Bleistiftstrich zeigt unseren Kurs, die Rinne ist hier gute 10km tief! Wenn hier also kein Wasser wäre, würden wir morgen am Rande eines 10 000 Meter hohen Berges mit extrem steilen Flanken stehen - unvorstellbar!
T: Tonga! Die Menschen dort sind groß und "stark" (sprich beleibt). Hatte in Kalifornien eine Nachbarsfamilie von dort.
Ich kenne Tonga nur aus der Silvesterperspektive, diese Insel darf ja das Neue Jahr als Erste begrüßen ;-)
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Samstag, 3. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 57
3. März, Freitag
Seetag Richtung Königreich Tonga, Südpazifik
Von diesem Tag gibt es keine Nachrichten nachhause.
*****
Mit dem halben Tag Zeitverschiebung zuletzt gab es die Bilder und Berichte von Bora Bora erst einen Tag später. Bald hechle ich auch nicht mehr den Tagen hinterher. Auch die Kamera darf sich heute ausruhen :-)
Der Pareo in halber Größe erweist sich als praktischer Rockersatz. Jetzt ein Jahr später bei eben erst durchgestandenen Dauerfrosttagen sehne ich mich nach der Zeit, wo frau genau so bekleidet unterwegs sein kann.
Wie auch immer, im Tagebuch habe ich vermerkt: Kaum einen Seetag haben wir zum ausruhen mehr gebraucht als den heutigen. Wir lassen den Tag gemütlich vergehen. Für den ausgeschriebenen Galaabend und den Ball der Offiziere habe ich zunächst keine Lust, aber einmal geduscht und angezogen macht es dann doch Spaß. Schön essen, dann tanzen, später auf dem Freideck mit netten Menschen in der angenehm warmen Abendluft zusammensitzen. Wunderbar!
In der Nacht passieren wir die Datumsgrenze und sind dann ab morgen genau 12 Stunden VOR Mitteleuropäischer Zeit. Wir verlieren also den 4. März, dieser Tag kommt in unserer Biografie nicht vor :-)
Interessanterweise gab es im Vorfeld unter den Reisenden einige Verwirrung: Würde ab der Datumsgrenze die Uhr zurück oder vorgestellt werden? Da wir ja beständig Richtung Westen fahren, zwar einen Kalendertag verloren, aber ab dem nächsten Tag wieder 12 Stunden gewonnen haben, kann ab nun getrost wieder an diesen Stunden geknabbert werden ;-)
Am Abend können wir den "Stern des Südens" sehen. An diesem Sternbild haben sich früher die Seefahrer orientiert. Im Norden ist das Sternbild des Orion gut zu erkennen. Er steht hier hoch am Himmel. Allerdings sieht er anders aus als zuhause! Die Gürtelsterne sind in die andere Richtung geneigt und Sirius mit dem Großen Hund steht oberhalb! Zuhause folgt er ja dem Himmeljäger links unterhalb auf dem Fuß und liegt so tief unten, dass man meist nur den Kopf des Hundes sehen kann. Das hat mich schon etwas platt gemacht, aber es ist logisch, man schaut von einer gänzlich anderen Seite auf den Himmel :-)
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Seetag Richtung Königreich Tonga, Südpazifik
Von diesem Tag gibt es keine Nachrichten nachhause.
*****
Mit dem halben Tag Zeitverschiebung zuletzt gab es die Bilder und Berichte von Bora Bora erst einen Tag später. Bald hechle ich auch nicht mehr den Tagen hinterher. Auch die Kamera darf sich heute ausruhen :-)
Der Pareo in halber Größe erweist sich als praktischer Rockersatz. Jetzt ein Jahr später bei eben erst durchgestandenen Dauerfrosttagen sehne ich mich nach der Zeit, wo frau genau so bekleidet unterwegs sein kann.
Wie auch immer, im Tagebuch habe ich vermerkt: Kaum einen Seetag haben wir zum ausruhen mehr gebraucht als den heutigen. Wir lassen den Tag gemütlich vergehen. Für den ausgeschriebenen Galaabend und den Ball der Offiziere habe ich zunächst keine Lust, aber einmal geduscht und angezogen macht es dann doch Spaß. Schön essen, dann tanzen, später auf dem Freideck mit netten Menschen in der angenehm warmen Abendluft zusammensitzen. Wunderbar!
In der Nacht passieren wir die Datumsgrenze und sind dann ab morgen genau 12 Stunden VOR Mitteleuropäischer Zeit. Wir verlieren also den 4. März, dieser Tag kommt in unserer Biografie nicht vor :-)
Interessanterweise gab es im Vorfeld unter den Reisenden einige Verwirrung: Würde ab der Datumsgrenze die Uhr zurück oder vorgestellt werden? Da wir ja beständig Richtung Westen fahren, zwar einen Kalendertag verloren, aber ab dem nächsten Tag wieder 12 Stunden gewonnen haben, kann ab nun getrost wieder an diesen Stunden geknabbert werden ;-)
Am Abend können wir den "Stern des Südens" sehen. An diesem Sternbild haben sich früher die Seefahrer orientiert. Im Norden ist das Sternbild des Orion gut zu erkennen. Er steht hier hoch am Himmel. Allerdings sieht er anders aus als zuhause! Die Gürtelsterne sind in die andere Richtung geneigt und Sirius mit dem Großen Hund steht oberhalb! Zuhause folgt er ja dem Himmeljäger links unterhalb auf dem Fuß und liegt so tief unten, dass man meist nur den Kopf des Hundes sehen kann. Das hat mich schon etwas platt gemacht, aber es ist logisch, man schaut von einer gänzlich anderen Seite auf den Himmel :-)
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Freitag, 2. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 56
2. März, Donnerstag
Bora Bora, Französisch Polynesien
Wir haben soeben Bora Bora verlassen. Die Fotos kommen später, ich bin noch ganz unsortiert. Zum Schluss sind wir doch noch im Paradies gelandet.
Auf Bora Bora ragt das Riff um den Vulkankegel in Form von kleinen Inselchen rund um die Hauptinsel aus dem Wasser. Auf diesen vorgelagerten Inseln befinden sich mehrere Hotelressorts, Hideaways für Millonäre. Die Preise sind dort astronomisch.
Auf der Hauptinsel führt die Straße an der Lagune entlang, fast überall könnte man ungehindert ins Meer. Sah alles sauber aus. Die Inselrundfahrt mit dem Taxi geht sich mit Stopps in 2 Stunden locker aus. Die gutgelaunte "Dooooora aus Bora Bora" fährt uns.
Hier seht ihr Dora mit unserem Schweizer Freund W.
Dora erzählt in perfektem Englisch aus dem Bora Bora-nischen Nähkästchen. Männer kommen da nur am Rande vor. Immerhin hat sie 7 Schwestern und nur einen Bruder. Der Brotfrucht verdanke sie ihren starken Auftritt, wir dürfen bei einem Stopp verkosten.
Essfertige Brotfrucht, hier werden die Stückchen in Kokosmilch getunkt
Mangos, Kokosschnitze, Pomelos, alles sehr lecker. Wie in Polynesien schon oft gesehen ist auch hier üppig mit viel Grün und Blüten dekoriert.
Dazu spielt die Familienband (Vater, Bruder und Cousin) und es werden die obligatorischen Pareos verkauft.
Näherer Blick in einen Papayabaum. Oben Knospen und Blüte, weiter unten Früchte. Hier kann man laufend ernten. Die Temperaturen im Juni und Juli, also in der kühleren Jahreszeit bei 20°
Dann ab zum öffentlichen, frei zugänglichen Strand
Weißer Korallensand lässt das seichte Wasser wie flüssiges Glas erscheinen.
Dann sind wir abgetaucht.
Keine Zeit für Fotos, wir staunen und erleben. Glücklicherweise hatten wir Badeschuhe dabei und die richtige Badekleidung, so konnten wir unbeschwert lange im warmen Wasser bleiben.
Im Bereich des Riffes zeigt das seichte Wasser herrlich helle Türkistöne und Violett in allen Schattierungen. Dahinter ist es bald tiefkönigsblau.
Auf dieser Südseeinsel habe ich eine neue Referenz für erd-ische Schönheit bekommen...
Die Farben des Wassers, das Gefühl ein Teil davon zu sein, wenn man eintaucht und das Wasser dieselbe Temperatur wie die Haut hat, das kann man nie mehr vergessen. Man kann es im Moment gar nicht glauben.
Als unser Schiff am späten Nachmittag die Anker lichtet, das Horn dreimal ertönt und "Time To Say Goodby" erklingt, schwimme ich wieder. Diesmal in Tränen. Einfach überwältigt.
Wir sind nun 8 Wochen unterwegs,
manchmal ist das dichte Nacheinander von Alledem kaum zu verdauen.
Abendstimmung an einem der schönsten Tage dieser Reise.
D: Liebe Grüße von der anderen Seite der Kugel zurück. Wunderschön. Ich geh jetzt schlafen und nehme mir vor vom Paradies zu träumen.
U: Bussis über die Meere!
T: Ich träume also vom Matriarchat!!! Und wie immer liebe ich diese Farbenpracht! Gute Nacht!
*****
In meinem Tagebuch habe ich vermerkt: Dora erzählte uns, dass es hier viele Arten von Mango und Papaya gibt, zusammen mit der Kokosnuss und der Brotfrucht sind das die Hauptnahrungsmittel. Letztere mache dick und sei dazu schwer verdaulich. Viele Insulaner hätten deswegen Magenprobleme.
Auf unserer Fahrt zeigt uns Dora das Land ihrer Mutter. Deren Landbesitz ist groß und darf nicht geteilt werden. Sie zeigt uns kleine Ferienhäuschen von Filmschauspielern direkt am Wasser. Auf der Hauptinsel kann man außerdem kleine Ferienhäuschen mieten.
Was den Geschmack der Brotfrucht betrifft, kann ich nur sagen, es handelt sich um keinen kulinarischen Leckerbissen und hat kaum ein nennenswertes Aroma. Es dürfte das wichtigste, hier überall verfügbare, sättigende kohlehydratreiche Lebensmittel sein.
K: Wie immer wunderschöne Bilder. Einen Teil der Meeresbilder speichere ich mir ab, weil sie so unglaublich schön sind. Eines davon ist bereits mein Bildschirmhintergrund. Es ist gar nicht schlimm, dass ihr einen Tag verliert, ihr habt so viel Schönheit gesehen. Nur wenigen Menschen ist es vergönnt. Genießt euren restlichen Monat und schickt weiter schöne Bilder!
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Bora Bora, Französisch Polynesien
Wir haben soeben Bora Bora verlassen. Die Fotos kommen später, ich bin noch ganz unsortiert. Zum Schluss sind wir doch noch im Paradies gelandet.
Auf Bora Bora ragt das Riff um den Vulkankegel in Form von kleinen Inselchen rund um die Hauptinsel aus dem Wasser. Auf diesen vorgelagerten Inseln befinden sich mehrere Hotelressorts, Hideaways für Millonäre. Die Preise sind dort astronomisch.
Auf der Hauptinsel führt die Straße an der Lagune entlang, fast überall könnte man ungehindert ins Meer. Sah alles sauber aus. Die Inselrundfahrt mit dem Taxi geht sich mit Stopps in 2 Stunden locker aus. Die gutgelaunte "Dooooora aus Bora Bora" fährt uns.
Hier seht ihr Dora mit unserem Schweizer Freund W.
Dora erzählt in perfektem Englisch aus dem Bora Bora-nischen Nähkästchen. Männer kommen da nur am Rande vor. Immerhin hat sie 7 Schwestern und nur einen Bruder. Der Brotfrucht verdanke sie ihren starken Auftritt, wir dürfen bei einem Stopp verkosten.
Essfertige Brotfrucht, hier werden die Stückchen in Kokosmilch getunkt
Mangos, Kokosschnitze, Pomelos, alles sehr lecker. Wie in Polynesien schon oft gesehen ist auch hier üppig mit viel Grün und Blüten dekoriert.
Dazu spielt die Familienband (Vater, Bruder und Cousin) und es werden die obligatorischen Pareos verkauft.
Näherer Blick in einen Papayabaum. Oben Knospen und Blüte, weiter unten Früchte. Hier kann man laufend ernten. Die Temperaturen im Juni und Juli, also in der kühleren Jahreszeit bei 20°
Dann ab zum öffentlichen, frei zugänglichen Strand
Weißer Korallensand lässt das seichte Wasser wie flüssiges Glas erscheinen.
Dann sind wir abgetaucht.
Keine Zeit für Fotos, wir staunen und erleben. Glücklicherweise hatten wir Badeschuhe dabei und die richtige Badekleidung, so konnten wir unbeschwert lange im warmen Wasser bleiben.
Im Bereich des Riffes zeigt das seichte Wasser herrlich helle Türkistöne und Violett in allen Schattierungen. Dahinter ist es bald tiefkönigsblau.
Auf dieser Südseeinsel habe ich eine neue Referenz für erd-ische Schönheit bekommen...
Die Farben des Wassers, das Gefühl ein Teil davon zu sein, wenn man eintaucht und das Wasser dieselbe Temperatur wie die Haut hat, das kann man nie mehr vergessen. Man kann es im Moment gar nicht glauben.
Als unser Schiff am späten Nachmittag die Anker lichtet, das Horn dreimal ertönt und "Time To Say Goodby" erklingt, schwimme ich wieder. Diesmal in Tränen. Einfach überwältigt.
Wir sind nun 8 Wochen unterwegs,
manchmal ist das dichte Nacheinander von Alledem kaum zu verdauen.
Abendstimmung an einem der schönsten Tage dieser Reise.
D: Liebe Grüße von der anderen Seite der Kugel zurück. Wunderschön. Ich geh jetzt schlafen und nehme mir vor vom Paradies zu träumen.
U: Bussis über die Meere!
T: Ich träume also vom Matriarchat!!! Und wie immer liebe ich diese Farbenpracht! Gute Nacht!
*****
In meinem Tagebuch habe ich vermerkt: Dora erzählte uns, dass es hier viele Arten von Mango und Papaya gibt, zusammen mit der Kokosnuss und der Brotfrucht sind das die Hauptnahrungsmittel. Letztere mache dick und sei dazu schwer verdaulich. Viele Insulaner hätten deswegen Magenprobleme.
Auf unserer Fahrt zeigt uns Dora das Land ihrer Mutter. Deren Landbesitz ist groß und darf nicht geteilt werden. Sie zeigt uns kleine Ferienhäuschen von Filmschauspielern direkt am Wasser. Auf der Hauptinsel kann man außerdem kleine Ferienhäuschen mieten.
Was den Geschmack der Brotfrucht betrifft, kann ich nur sagen, es handelt sich um keinen kulinarischen Leckerbissen und hat kaum ein nennenswertes Aroma. Es dürfte das wichtigste, hier überall verfügbare, sättigende kohlehydratreiche Lebensmittel sein.
K: Wie immer wunderschöne Bilder. Einen Teil der Meeresbilder speichere ich mir ab, weil sie so unglaublich schön sind. Eines davon ist bereits mein Bildschirmhintergrund. Es ist gar nicht schlimm, dass ihr einen Tag verliert, ihr habt so viel Schönheit gesehen. Nur wenigen Menschen ist es vergönnt. Genießt euren restlichen Monat und schickt weiter schöne Bilder!
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
Donnerstag, 1. März 2018
In 90 Tagen um die Welt / Tag 55
1. März, Mittwoch
3. Tag Tahiti, Französisch Polynesien
Soeben Tahiti verlassen. Zehn kleine Negerlein. Vorgestern jemand an Hitzschlag gestorben, heute fehlte einer zur Abfahrtszeit. Auf der Reise passiert alles, was im Leben sonst auch passiert.
Seit wir auf der Südhalbkugel sind, also schon lange, begegnen wir an all den Orten die wir besuchen einen "entspannteren" Zugang zum Leben. Manche deutsche Mitreisende nennen das etwas gedehnt "tiefenentspannt"(um nicht zu sagen faul). Langsam bekommen wir das Gefühl, dass der viel größere Teil der Menschen auf der Erde anders zu Vielem steht als wir Europäer: zur Zeit, zum Leben, zum Arbeiten, zu dem was dem Leben Sinn gibt.
In so kurzer Zeit so viele Länder besucht zu haben vermochte unseren Blick auf bisher Selbstverständliches ganz schön zu verändern. Manche Mitreisende kommen damit nicht so gut zurecht. Es kommt nun öfter vor, dass beim Smalltalk diesbezüglich Klagen oder wenigstens Bemerkungen kommen.
Mir geht´s so, dass ich mir immer öfter denke: Das muss genauso sein! Es ist direkt befreiend! Man muss sich immer wieder auf etwas Neues einstellen und erfährt dabei, was das mit einem macht.
Ich merke, dass meine Angst vor Zugluft, vor Hunden und Räubern ziemlich weg ist, denn ersteres ist auf dem Schiff überall reichlich vorhanden und hat mich bisher nicht umgebracht, streunende Hunde nehmen keinerlei Notiz von mir und Schmuck und teure Taschen trage ich nicht. Die Fische neben mir im Wasser haben mir auch nix getan ;-). Ok zugegeben: schwimmen mit Haien und Rochen hab ich dann doch ausgelassen...
Ein bisschen auf dem Markt Mitbringsel gesucht und mit den Händlern Spaß gehabt.
In einem Stoffgeschäft
T: Die bunten Kleider sind einfach so fröhlich...
D: Ich bin beeindruckt, soviel tolle Aufnahmen. Was von eurer Reise hat euch bis jetzt am meisten berührt?
Das ist schwer zu sagen! Es ist so Vieles neu und viel rückt erstmal nach hinten, weil die jeweils nächsten Eindrücke alles bisher Erlebte überlagern. Aber im Großen und Ganzen kann ich für mich sagen, dass die Kraft der Natur, das Unverfälschte und Echte mich am meisten fasziniert hat. Zuletzt die Osterinsel! Ein kleines Detail von hier: Die vielen wildlebenden Hühner, schöne Tiere. Lustig, wenn du in einer Stadt mit vierspuriger Straße und viel Verkehr in eine Nebengasse einbiegst und da rennen die Hendln frei herum und in jedem zweiten Garten kräht ein Hahn.
Auch die Schönheit der unterschiedlich aussehenden Menschen und der künstlerische Ausdruck ihrer Lebenswelten in Religion und Kultur. Es ist eine solche Vielfalt! Das ist mir bei der Holzstatue vom Jesuskind mit der Brotfrucht in den Händen bewusst geworden. Vieles erkennen wir sicher gar nicht und trotzdem spürt man wo Liebe drinsteckt und ausgedrückt wird: In einem einfachen Vorgarten mit einem blühenden Rosenstrauch oder im Stolz auf die Schönheiten des Landes, wenn man sie den Touristen zeigen kann...
D: Ja, ich denke mir auch, es ist so eine Vielfalt an Eindrücken. Sei es die Natur oder eben auch Menschen denen ihr begegnet, alles ist auf seine Weise bewundernswert. Ich habe mir oft gedacht, wir Menschen sind ein kleines Rädchen in dem ganzen Gefüge der gewaltigen Natur.
K: Guten Morgen! (Ha, das ist es jetzt, wir haben Abend und ihr seid gerade aufgestanden) Herzlichen Dank für die vielen bunten Eindrücke - ich bin überwältigt, wie immer! Mir drängt sich gerade eine Frage auf: Wie viel Gepäck durftet ihr auf so eine Reise mitnehmen?
Da gibt es keine Beschränkung. Wir fliegen allerdings von Dubai, circa 3 Wochen vor Ende der Weltreise zurück und da wäre Übergepäck teuer. Wiener haben uns angeboten, einen Koffer am Ende der Reise von Savona mitzunehmen, im Gegenzug erben sie unsere Balkonkabine, so freuen sich alle...
Aufs Schiff kannst du zunächst mitnehmen was du willst. In den Häfen während der Reise allerdings keine Getränke außer Wasser, keine Lebensmittel, kein Obst. Es gibt Leute, die an Land Wasserflaschen mit Hochprozentigem auffüllen und stolz sind auf ihre Schlauheit ;-)
K: OmG, auf die Idee würde ich niemals kommen. Ich bin im Urlaub und will den genießen und nicht saufen!
Du bist ja auch keine Alkoholikerin :-)
*****
Seid ihr auch von Märkten in fremden Ländern so angezogen wie ich? Es ist immer interessant zu sehen, was Menschen fürs tägliche Leben brauchen und verwenden. Hier in Papeete mischt sich das tahitianische Publikum mit den Touristen, entsprechend ist das Angebot.
Auch hier Convenienceprodukte. Abgepacktes fertig geputztes Gemüse, rechts Brotfrucht. So, jetzt sehen wir sie auch mal von innen, das hatte mich schon die ganze Zeit interessiert!
Diese Konstruktion macht Töne :-)
Raffiniert gearbeitetes Kunsthandwerk
Auf den Straßen im Zentrum der Stadt und hier auf dem Kunsthandwerksmarkt sind Laternen und Säulen üppig mit den schönsten (für uns) exotischen Pflanzen verschönert! Roter Ingwer, Strelizien, Hängende Heliconie und viel glänzendes Blattgrün. Viele der nicht mehr ganz jungen Frauen tragen weite bunte Kleider in leuchtenden kräftigen Farben.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
3. Tag Tahiti, Französisch Polynesien
Soeben Tahiti verlassen. Zehn kleine Negerlein. Vorgestern jemand an Hitzschlag gestorben, heute fehlte einer zur Abfahrtszeit. Auf der Reise passiert alles, was im Leben sonst auch passiert.
Seit wir auf der Südhalbkugel sind, also schon lange, begegnen wir an all den Orten die wir besuchen einen "entspannteren" Zugang zum Leben. Manche deutsche Mitreisende nennen das etwas gedehnt "tiefenentspannt"
In so kurzer Zeit so viele Länder besucht zu haben vermochte unseren Blick auf bisher Selbstverständliches ganz schön zu verändern. Manche Mitreisende kommen damit nicht so gut zurecht. Es kommt nun öfter vor, dass beim Smalltalk diesbezüglich Klagen oder wenigstens Bemerkungen kommen.
Mir geht´s so, dass ich mir immer öfter denke: Das muss genauso sein! Es ist direkt befreiend! Man muss sich immer wieder auf etwas Neues einstellen und erfährt dabei, was das mit einem macht.
Ich merke, dass meine Angst vor Zugluft, vor Hunden und Räubern ziemlich weg ist, denn ersteres ist auf dem Schiff überall reichlich vorhanden und hat mich bisher nicht umgebracht, streunende Hunde nehmen keinerlei Notiz von mir und Schmuck und teure Taschen trage ich nicht. Die Fische neben mir im Wasser haben mir auch nix getan ;-). Ok zugegeben: schwimmen mit Haien und Rochen hab ich dann doch ausgelassen...
Ein bisschen auf dem Markt Mitbringsel gesucht und mit den Händlern Spaß gehabt.
In einem Stoffgeschäft
T: Die bunten Kleider sind einfach so fröhlich...
D: Ich bin beeindruckt, soviel tolle Aufnahmen. Was von eurer Reise hat euch bis jetzt am meisten berührt?
Das ist schwer zu sagen! Es ist so Vieles neu und viel rückt erstmal nach hinten, weil die jeweils nächsten Eindrücke alles bisher Erlebte überlagern. Aber im Großen und Ganzen kann ich für mich sagen, dass die Kraft der Natur, das Unverfälschte und Echte mich am meisten fasziniert hat. Zuletzt die Osterinsel! Ein kleines Detail von hier: Die vielen wildlebenden Hühner, schöne Tiere. Lustig, wenn du in einer Stadt mit vierspuriger Straße und viel Verkehr in eine Nebengasse einbiegst und da rennen die Hendln frei herum und in jedem zweiten Garten kräht ein Hahn.
Auch die Schönheit der unterschiedlich aussehenden Menschen und der künstlerische Ausdruck ihrer Lebenswelten in Religion und Kultur. Es ist eine solche Vielfalt! Das ist mir bei der Holzstatue vom Jesuskind mit der Brotfrucht in den Händen bewusst geworden. Vieles erkennen wir sicher gar nicht und trotzdem spürt man wo Liebe drinsteckt und ausgedrückt wird: In einem einfachen Vorgarten mit einem blühenden Rosenstrauch oder im Stolz auf die Schönheiten des Landes, wenn man sie den Touristen zeigen kann...
D: Ja, ich denke mir auch, es ist so eine Vielfalt an Eindrücken. Sei es die Natur oder eben auch Menschen denen ihr begegnet, alles ist auf seine Weise bewundernswert. Ich habe mir oft gedacht, wir Menschen sind ein kleines Rädchen in dem ganzen Gefüge der gewaltigen Natur.
K: Guten Morgen! (Ha, das ist es jetzt, wir haben Abend und ihr seid gerade aufgestanden) Herzlichen Dank für die vielen bunten Eindrücke - ich bin überwältigt, wie immer! Mir drängt sich gerade eine Frage auf: Wie viel Gepäck durftet ihr auf so eine Reise mitnehmen?
Da gibt es keine Beschränkung. Wir fliegen allerdings von Dubai, circa 3 Wochen vor Ende der Weltreise zurück und da wäre Übergepäck teuer. Wiener haben uns angeboten, einen Koffer am Ende der Reise von Savona mitzunehmen, im Gegenzug erben sie unsere Balkonkabine, so freuen sich alle...
Aufs Schiff kannst du zunächst mitnehmen was du willst. In den Häfen während der Reise allerdings keine Getränke außer Wasser, keine Lebensmittel, kein Obst. Es gibt Leute, die an Land Wasserflaschen mit Hochprozentigem auffüllen und stolz sind auf ihre Schlauheit ;-)
K: OmG, auf die Idee würde ich niemals kommen. Ich bin im Urlaub und will den genießen und nicht saufen!
Du bist ja auch keine Alkoholikerin :-)
*****
Seid ihr auch von Märkten in fremden Ländern so angezogen wie ich? Es ist immer interessant zu sehen, was Menschen fürs tägliche Leben brauchen und verwenden. Hier in Papeete mischt sich das tahitianische Publikum mit den Touristen, entsprechend ist das Angebot.
Auch hier Convenienceprodukte. Abgepacktes fertig geputztes Gemüse, rechts Brotfrucht. So, jetzt sehen wir sie auch mal von innen, das hatte mich schon die ganze Zeit interessiert!
Diese Konstruktion macht Töne :-)
Raffiniert gearbeitetes Kunsthandwerk
Auf den Straßen im Zentrum der Stadt und hier auf dem Kunsthandwerksmarkt sind Laternen und Säulen üppig mit den schönsten (für uns) exotischen Pflanzen verschönert! Roter Ingwer, Strelizien, Hängende Heliconie und viel glänzendes Blattgrün. Viele der nicht mehr ganz jungen Frauen tragen weite bunte Kleider in leuchtenden kräftigen Farben.
In dieser Serie könnt ihr unsere Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff um die Südhalbkugel Tag für Tag nachverfolgen. Im ersten Teil jeweils die überarbeitete Fassung einer WhatsApp Gruppe, im zweiten Teil Ergänzungen und weitere Fotos. Ich freute mich immer über Feedback aus der Gruppe, es ergaben sich Impulse und weitere Informationen durch den Austausch, weswegen auch manches davon hier (anonym) mit aufgenommen wurde. Alle Fotos im ersten Teil sind daher Handyfotos.
Diese Serie ist nicht dazu angetan Reiseführer zu ersetzen. Viel eher persönliche Schlaglichter auf Orte, Menschen, Pflanzen und Tiere, die uns für sich eingenommen haben zu zeigen und ein klein wenig nachvollziehbar und lebendig werden zu lassen, was wir auf dieser Reise erlebt haben.
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