Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ein schöner Moment

Wunder-volle Weihnachtstage für alle, die dieses Fest feiern! Wunder-volle Zeiten für alle, die auf dieser Erde leben. Kein Glück dieser Welt, sei es persönlich oder kollektiv kann schöner sein, als zu wissen, dass Menschen in Frieden leben können. Wie schwer das zu erreichen ist, sehen wir täglich in den Medien, selbst in unserem eigenen Leben gibt es genug Beispiele dafür. Und so wünsche ich uns allen eine frohe Zeit und kleine und große Wunder in diesem Tagen.



Monde und Jahre vergehen,
aber ein schöner Moment
leuchtet das Leben hindurch.
                      Franz Grillparzer

 

Samstag, 29. November 2014

Das Ding mit der Weihnachtsfreude / 1

Die vielzitierten Kinderaugen. Wir warten auf den Zauber des Festes, mit und ohne Kinder, hoffen dass er sich einstellt und bis dahin tun und tun und tun wir, was man an Vorbereitungen tun muss. Soll ja schließlich ein schönes Fest werden!

Bis dahin alles was dazugehört erledigen Geschenke aber gute sinnvolle und passende bedenken und besorgen Kekse backen zu Weihnachtsfeiern gehen für das Fest einkaufen und kochen die alte Nachbarin besuchen einen Adventkranz binden zu Wohltätigkeitsveranstaltungen gehen spenden am guten Gewissen arbeiten hab ich auch niemanden vergessen wenigstens vor Weihnachten alles gut und richtig machen ein guter Mensch sein dazu auch noch stille sein die Kerzen anzünden etwas tun um der Hektik Herr zu werden das Adventkonzert besuchen wo Freunde mitsingen Punsch trinken wegen der Wohltätigkeit alle Termine koordinieren ins Altersheim und der normalen Arbeit nach gehen überall lange Schlangen am Postamt in den Geschäften kein freier Parkplatz kreisen bis man einen findet kein Ausweg nur ja nichts gegen Weihnachten sagen ist ja so schön das Fest der Liebe und Freude wir alle miteinander verbunden ein Zeichen der Zusammengehörigkeit und die leuchtenden Kinderaugen die vielen gestressten und abgehetzten Gesichter auf den Straßen hoffentlich kann man das untauschen wenn es nicht passt ausblenden alle freuen sich doch auf Weihnachten und schneien soll es auch.



Ich habe vor mehreren Jahren die Fahrtrichtung geändert, was schwer war, einfach viel Gegenverkehr, zunächst. Die Freude war mir gänzlich abhanden gekommen für dieses Fest und damit die Dankbarkeit. Ich versuchte die Freude an Weihnachten wiederzufinden, mein eigenes Staunen und meine Vorfreude. Nicht die oberflächliche Freude, jö schau, welch netter Christbaumschmuck, das holen wir uns für unseren Aufputz und auf diesen und jenen Weihnachtsmarkt müssen wir noch gehen, da ist die Stimmung und wenn nicht, dann beim Weihnachtssingen. Ich brauchte Zeit...

Ich bin wählerisch geworden, mit wem ich meine Zeit verbringe, womit ich mich beschäftige. Eine Frage des Alters? Ich weiß es nicht. Ich lerne langsam mir die Freude zurückzuholen, indem ich bewusst wähle. Menschen, Orte, Gedanken. In kleinen Zeitnischen des Alleinseins kommt Ruhe und Klarheit. Und Freude, die von innen wächst. Besonders in diesen Tagen bis zur Sonnenwende, wo sich alles Erleben zu verdichten scheint. 

 
Hier gehts zu Adventgeschichten aus den letzten Jahren zum nachlesen   
  


Dienstag, 24. Dezember 2013

Besonders zu Weihnachten...

Euch allen lieben LeserInnen von *kleine freude* wünsche ich, dass ihr den Christbaumaufputz fröhlich hinter euch gebracht, die letzten Kekse gebacken und Einkäufe erledigt und nichts vergessen habt, was wirklich wichtig ist... 
 

                         Aus: Ruthe, Das große Weihnachtsbuch

Mögen schöne Stunden auf euch zukommen. Nicht nur jetzt! Aber besonders in diesen Tagen. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

Und für alle Tage bis zu den nächsten Weihnachten: Mögen alle Tage ein wenig wie Weihnachten etwas haben, auf das wir uns freuen und in dem wir das Einmalige und Schöne sehen können!

       

Montag, 16. Dezember 2013

Jaja, die Sache mit dem Weihnachts... äh?

 Jaja, soweit hat sich der Kommerz in alle Lebensbereiche reingeschlichen, bis ins Herzzentrum unserer wichtigsten Feste. Die hat er besonders freudig im Griff, "weil wir es uns wert sind". 
 Jaja, die Welt brummt mit dem kaufen oder? Bevor jetzt das allgemeine Geschimpfe auf den falschen Weihnachtsmann losgeht: Das Christkind ist meines Wissens eine Erfindung von Martin Luther (ohne hier religiöse Gefühle beleidigen zu wollen), Väterchen Frost eine Gegenbewegung und Santa Claus, naja, kommt der nicht aus dem hohen Norden mit seinem hyperaktiven Rentier? (den rotnasigen Liedklassiker mag ich übrigens)

Möglicherweise brauchen wir alle ein wenig Kitsch, um gut durch die dunkle Zeit des Jahres zu kommen. Das wichtigste Fest der Christen wäre ja Ostern, aber dieses Fest fällt in eine Jahreszeit, in der wir keinerlei Trost gebrauchen und im Rausch der Frühlingsgefühle abheben können. Hasen mit Eiern sind ja eigentlich noch viel merkwürdiger, oder?


                   Aus: Ruthe, Das große Weihnachtsbuch

 Jaja, zugegeben, eine plumpe Fälschung (besser bekomme ich es nicht hin), aber die Flasche mit dem braunen Inhalt ist verschwunden, stattdessen greift der Weihnachtsmann aus dem Bild nach dem Verkehrsschild, ein kleiner Spaß in dieser Weihnachtsrummelzeit. 


 Jaja, ich mags auch gerne gemütlich dekoriert und gegen Kekse kann niemand wirklich etwas Ernsthaftes sagen. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Was ist wirklich wichtig an Weihnachten?
Ich kann es für mich in einem einfachen Satz zusammenfassen: Mit den Menschen zusammenzusein, die mir soviel bedeuten.
Gut essen und trinken, sich ein wenig beschenken ist schön, jede unerfüllte Erwartung mehr lehrt mich, dass es nicht wirklich darauf ankommt. (Innerlich) Reich sein ist vielleicht auch ein bisschen mit immer weniger (Materiellem) glücklich sein zu können.



 Jaja, so schnell kann es zu Missverständnissen kommen. Was hat Weihnachten noch mit Gott zu tun? Genausoviel, wie wir diesem Fest zugestehen. Genausoviel, wie unser Leben vorher und nachher jeden Tag auch damit zu tun hat. Es ist eine Einstellung.

So und jetzt will ich schnell noch mal Schokoglasur über die Kekse tun, damit sie auch ja göttlich schmecken...

               Aus: Ruthe, Das große Weihnachtsbuch

Zum Schluss möchte ich DIES mit euch teilen. Es ist mit so viel Herz gesungen, ich mochte es sehr... Nora von Seelensachen hat es auf FB gepostet...danke Nora!


   
       

Sonntag, 23. Dezember 2012

Auch unter Palmen

Und noch einmal Herzen, diesmal die Süßen! 
Mit Lebkuchenherzen von einem der Weihnachtsmärkte in Wien wünsche ich euch allen fröhliche Weihnachten! Ein schönes Fest mit allem, was für euch dazugehört! Wenigstens ein Mensch möge da sein, von dem ihr euch geliebt fühlt. Für die vielen von euch, die zu Weihnachten eine Menge Verpflichtungen mit Familie zu tragen haben, wünsche ich Momente der Freude und des Genießens. 
Tief durchatmen und lachen hilft (fast) immer, gerade wenn etwas schief geht (ich habe Jahre gebraucht, um das zu verinnerlichen)...



Bei uns in Österreich wäre das Weihnachtsfest traditionell am schönsten mit frisch gefallenem Schnee, eine Sehnsucht für viele: Weiße Weihnachten.

Auch in wärmeren Erdteilen werden Bäume geschmückt, wie in Arizona, was ja eigentlich vom Klima her eher der Geburtsstadt von Jesus entsprechen würde.
Ich fand es wunderschön, besonders zur blauen Stunde! Ob Schnee oder Palmen, viel drum und dran oder einfach gehalten, am Ende geht es vielleicht nur darum das Leben mit all dem Geheimnissvollen, das es beinhaltet zu feiern, mit Menschen die wir lieben. 

Was es bedeutet hat, wird oft erst später deutlich, so auch dieses Foto, das sich zu einem meiner Lieblingsbilder der letzten Reise entwickelt hat.


               auf dem Grundstück einer Firmenniederlassung in Scottsdale, Arizona, USA
       


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Morgen sehe ich weiter

Es hat mich in den letzten Jahren einige Aufmerksamkeit und Organisation gekostet vertraute Strukturen zurückzulassen, um aus dieser Zeit wieder eine eher Stille zu machen. Die drei Tage um die Wintersonnenwende, in die wir jetzt eintreten, haben eine ganz besondere Qualität, die - so fühle ich es - sich einem eher erschließen, wenn Ablenkungen fehlen. Könnte einfach sein, ist es nicht. Meine Strategie zur Zeit ist, keinen Plan zu machen, wann ich was erledige, ich gehe durch den Tag und mache, was sich gerade gut anfühlt. Wenig fix verplante Zeit ist allerdings Voraussetzung, um auch für die Umsetzung des Impulses, "nichts" zu tun frei zu sein.



Manche Christbäume und auch manch ein Baum draußen tragen jetzt Herzen. Zeit miteinander verbringen, ohne den Druck gleich wieder zum nächsten Termin zu hetzen, steht jetzt für Viele ganz oben auf der Wunschliste. 
Das geht sich aus. 
Für mich bedeutete dies zu ermöglichen vorher eine große Inventur und danach eine Liste mit vielen Streichungen. Was viele Jahre unmöglich schien geht jetzt plötzlich. Ich bin entspannt, wie vielleicht noch nie in dieser Zeit seit ich erwachsen bin.
Oben seht ihr einen geschmückten Baum in Wien am Christkindlmarkt. Eine ganz andere Version entdeckten wir kürzlich in einer ganz anderen Klimazone der Erde in Arizona, einem der südlichsten Staaten in den USA.



Hier in Sedona, im Boynton Canyon, das eng verknüpft ist mit dem Schöpfungmythos der Yavapai Indians, stecken Herzen überall auf den Bäumen entlang des Weges. Als wir uns nähern, hören wir Flötenmusik und kommen schließlich mit einem weißen pensionierten Amerikaner ins Gespräch, der mir ein ebensolches Herz in die Hand drückt. Macht es Sinn, täglich auf einem Felsen zu sitzen, Flöte zu spielen, Herzen aus Stein zu klopfen und an Bäume zu stecken?



Ich merke, wie sich meine Gedanken auf diesem Weg verändern. Schöne Zeichen, starke Symbolik.

Was ist uns wichtig in diesen Tagen bleibt eine Frage, der wir Zeit einräumen sollten. Was soll fallen, wem oder was sollte mehr Raum gegeben werden? Ich habe meine Antwort für heute gefunden und morgen sehe ich weiter.

    

Freitag, 23. Dezember 2011

Fürs *glücklich sein* entscheiden

Top 5 regrets / 5


"I wish that I had let myself be happier"

In der englischen Version wird deutlich, dass glücklich sein etwas mit unserer Einstellung zu tun hat. Übersetzt heißt es nur vordergründig: "Ich wünschte, ich wäre glücklicher gewesen". Genauer hingesehen aber: "Ich wünschte, ich hätte mir zugestanden, glücklicher zu sein."

Jetzt zu Weihnachten hat dieser Wunsch eine Brisanz wie sonst nie im Jahr (außer vielleicht im Urlaub). Das Fest ist mit Erwartungen überfrachtet, dass oft wenig Freude aufkommt. Eigentlich wollen wir doch in Wirklichkeit spüren und ausdrücken, dass wir einen, im Glücksfall mehrere Menschen lieben und wünschen wiedergeliebt zu werden. Das geht sich aus: Bei frischer Liebe brauchts da nur *zusammensein*, wie wir aus Erfahrung wissen. Liebe schenken ohne den Umweg über ein Ding in Geschenkpapier.




Überhöhte Erwartungen haben zwangsläufig Ent-täuschungen zur Folge. Was wieder gut ist - wir lassen vielleicht leichter weg, was uns mehr voneinander trennt als verbindet. Mir fiel das über mehrere Jahre schwer, denn mit vielen Kindern war Weihnachten immer ein schönes Fest mit viel von Allem. 

Zusammensitzen, einander umarmen, sich freuen, dass es den/die Andere gibt, sich in die Augen schauen, lachen. Miteinander essen und fröhlich sein. Sich glücklich fühlen, weil alles das möglich ist. Weihnachten.

All dies zu überlegen und zu schreiben hilft mir den Fokus für glückliche Gefühle zu finden und zu leben. Und so gehört ihr, liebe LeserInnen von kleine freude irgendwie auch zu meinen Leben. Danke, dass ihr da seid! Für unser Weihnachtsfest wünsche ich uns Allen, dass wir uns fürs *glücklich sein* entscheiden! Fröhliche Weihnachten :-)


Hier gehts zu weiteren Top 5 regrets


Quelle für Top 5 regrets: Bronnie Ware / http://www.inspirationandchai.com/Regrets-of-the-Dying.html

Sonntag, 26. Dezember 2010

Schenken und beschenkt werden...

Eigentlich hat uns Uli Stein recht anschaulich durch den Dezember begleitet und so lasse ich mich gerne dazu verführen noch einen letzten Cartoon hier zu posten.


Oje, oje, das ging wohl gründlich daneben. Aber seien wir ehrlich, eine Freude zu machen ist wirklich nicht immer einfach. So hat man sich unausgesprochen darüber geeinigt, zu schenken was immer man mag und sich selbst beim auspacken in jedem Fall zu freuen. Man will doch zu Weihnachten niemanden enttäuschen, wo sich doch alle so viel Mühe gemacht haben.
Ich bin jedenfalls zum Schluss gekommen, dass die ganze Schenkerei einem anderen Zweck dient, als dem vordergründig sichtbaren. Wir möchten unsere Zuneigung beweisen, ein Dankeschön ausdrücken, uns erkenntlich zeigen, uns für die zukünftige gemeinsame Zeit einstimmen, unsere Fürsorge mitgeben und vieles mehr. Manchmal kommt die Bedeutung eines Präsents erst viele Jahre später zu Bewusstsein, wenn der Schenkende vielleicht nicht mehr da ist oder verstorben ist.

Für mich steht fest, es gibt zwei Arten von Geschenkeempfängern, die einen freuen sich fast immer riesig, egal, was sie bekommen haben. Die anderen sind gar nicht leicht zufrieden zustellen. Leider gehöre ich zu zweiterer Gruppe. Auch die Strategie, sich zu outen führt nicht immer zum gewünschten Erfolg, wie obiges Bild beweist!
Für die nächsten 360 Tage können wir dieses Thema jedenfalls wieder abhaken und das ist fürs erste ja eine kleine Freude. Was wir jetzt mit der Pute anstellen werden, bleibt dabei allerdings offen. Aber es gibt schlimmeres im Leben. Definitiv!


Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachten 2010

Wie mit einem Fingerschnippen sind die letzten Wochen dahingeflogen. Immer häufiger erscheint mir die Zeit als eine relative Größe. Die Uhren messen, wir empfinden   z e i t w e i s e   davon abweichendes.


Mehrere Nebeltage hintereinander lassen uns gerne Zuhause sein, ein paar Kerzen anzünden, Tee trinken, letzte Vorbereitungen treffen. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür.

Ich wünsche Euch allen, eine kleine Freude in den Augen eines anderen Menschen zu sehen und natürlich alles, was man sich so zu Weihnachten gegenseitig wünscht.



Hier habe ich noch einen kleinen Augenschmaus für Euch. Eine liebe Freundin überraschte mich mit einer kleinen Schachtel mit selbstgemachtem Konfekt. Sie lässt sich gerade kretische Meeresluft um die Nase wehen und ich bin in Gedanken oft bei ihr. 




Was auch immer für Euch zu Weihnachten dazugehört, was auch immer wichtig ist, um Euch glücklich zu fühlen, ich wünsche es Euch von ganzem Herzen!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Der Tannenbaum

Jeder 7. eines Monats ist einem Baum gewidmet.

Im Dezember kann das bei uns in Österreich eigentlich nur die Tanne sein.


Ein Baum, der uns im Dezember auf Schritt und Tritt begegnet ist die Tanne und möglicherweise sind mit ihr die ältesten Bräuche Mitteleuropas verbunden. Bei meiner Einstimmung auf diesen mächtigen Baum stieß ich auf die Tatsache, dass schon die Germanen in vorchristlicher Zeit zur
Wintersonnenwende Tannenzweige auf öffentlichen Plätzen ausgelegt haben.

Das Lied "Oh Tannenbaum" wird seit immerhin vierhundert Jahren in der Weihnachtszeit gesungen und gespielt. Es berührt seither viele Menschen auf  tiefgreifende Art und Weise.



Zweige einer Nordmanntanne, die wir zur Weihnachtszeit als Christbaum in unsere Zimmer holen

In den letzten zweihundert Jahren ist die Tanne selten geworden, das habe ich auch bei der Suche nach Bildern in meinen Fotoarchiven gemerkt. Sie hat in Mitteleuropa neunzig Prozent ihrer ursprünglichen Fläche verloren, weil sie sehr empfindlich auf Luftverschmutzung reagiert.
Bei einer Wanderung diesen Sommer zog mich eine wunderschön gewachsene Große in ihren Bann. Beinahe wären wir achtlos an ihr vorbeigegangen ohne sie zu bemerken, Tannen sind ja den Fichten, die weit verbreitet sind sehr ähnlich. Ich trat aus dem starken Sonnenlicht unter ihre sattgrünen Triebe und fühlte mich  geborgen. Ich spürte eine Stärke und Sicherheit in der Nähe dieses freundlichen Baumes. 


 Man erkennt die Tanne an ihrer storchennestartigen Krone und den aufrecht stehenden Zapfen. Diese hier wächst auf einer Alm im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich.

Im Gegensatz zur Fichte wurzelt die Tanne sehr tief und beeinflusst damit das Porensystem des Bodens so, dass dieser viel mehr Wasser aufnehmen kann. Das ist besonders bei starkem Regen oder oberflächlichen Hangrutschungen von Vorteil für die Umgebung.
Menschen in früheren Zeiten beobachteten, dass Verletzungen an den Bäumen rasch heilten und nutzten verschiedene Teile der Tanne zu Heilzwecken.


Christbäume werden mit allem möglichen Dingen behängt, manche Stücke weitervererbt. Dabei sind besonders Kugeln sehr beliebt, aber auch Süßigkeiten.

In der dunkelsten Zeit des Jahres versammeln sich Menschen zu Füßen der Tanne. Dabei ist den meisten zu Weihnachten wohl eines wirklich wichtig: Mit denen die sie lieben ein paar schöne gemeinsame Stunden zu verleben. Irgendwie muss die Tanne das ausstrahlen, denn in den Wäldern, wo sie mehrheitlich vorkommt entsteht eine hohe Biodiversität. Eine große Zahl von unterschiedlichen Begleitpflanzen und Tieren fühlt sich in ihrer Nähe richtig wohl. Wer weiß, was sie für uns leisten könnte, wenn wir Bedingungen schaffen könnten, unter denen sie wieder leben möchte. Ich denke da besonders auch an den städtischen Raum. 


Wenn ein solches scheußliches Ungetüm ganz in unserer Nähe durch ein kleines Tannenwäldchen ersetzt würde,  wäre das mehr als eine kleine Freude!
Dazu müssten Fahrzeuge auf andere Art betrieben werden, denn hier steht eines der größten Einkaufszentren Europas und das Verkehrsaufkommen ist enorm hoch. Wie wenig Gespür für Verhältnismäßigkeit durch Entfremdung von der Natur entstehen kann, beweist dieses Foto nur allzu anschaulich.



Mir tut es immer leid, den Christbaum nach Weihnachten hinauszuwerfen, am liebsten würde ich ihn im Zimmer behalten, bis draußen die ersten Blumen aus dem Schnee gucken. Ich liebe den Anblick der Tanne und zu Beginn ihren wunderbaren Duft, mit dem sie uns in ihrem Sterben beschenkt und ganz ehrlich: Ich liebte schon als Kind "Oh Tannenbaum" und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...