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Mittwoch, 20. November 2013

6 Wege also (7)...

Hier der siebente und letzte Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Erkenne dich selbst. Der Königsweg

Leicht gesagt, oft schwer getan. Oder anders gesagt, es gibt immer einen Grund, warum wir urteilen, uns mit Nichtigkeiten ablenken, Schuld zuweisen, andere übertrumpfen wollen oder auf unserem Recht beharren. Das herauszufinden könnte der erste Schritt sein, um tiefgreifende Veränderungen einzuleiten. Mut gehört dazu, wer gesteht sich schon gerne ein, dass in ihm/ihr etwas (Unbewusstes) steuernd eingreift und Raum fordert. 
Den Weg des Herzens zu gehen finde ich nicht leicht. Er fordert Ehrlichkeit ein, vor Allem zu sich selbst! Das Schöne daran: Er macht frei, mit der Zeit. Wenn die eine oder andere Verletzung erkannt, angenommen, betrauert und als Teil der eigenen Geschichte zur Lebenserfahrung hinzugefügt werden konnte. 

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass innerer Frieden Hand in Hand mit dem heil werden des Herzens geht. Sich selbst zu verzeihen macht das Herz weit und macht Platz für vieles anderes darinnen.



Ein Schlüssel für diesen Schritt ist Zeit für sich selbst. Zeit, bewusst mit den kleinen und großen Stolpersteinen des Alltags umzugehen. Nachzufühlen, was das Leben zuflüstert und etwas damit zu machen. Weil das, was zu ändern wir bereit sind, sich immer meldet. Unser Unterbewusstsein sorgt dafür, dass wir unsere Themen nicht vergessen. Widerstand zwecklos.

Zeit ist gut! Höre ich euch da sagen und ich weiß es!, denn mir gehts genauso. Aber: Es ist jetzt nun mal die "stille Zeit", die auf uns zukommt und es liegt allein an uns selbst, ob wir sie nützen. Lasst es uns doch versuchen!

Zum Schluss noch ein Zitat für Fortgeschrittene:
Es ist wirklich möglich, dein ganzes Leben lang ein Gewahrsein für das Unmanifeste zu haben. Du spürst es als ein tiefes Gefühl von Frieden, irgendwo im Hintergrund, eine Stille, die dich nie verlässt, ganz gleich, was da draußen passiert. Du wirst zu einer Brücke zwischen dem Unmanifesten und den Manifestationen, zwischen Gott und der Welt.
                                             Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart




Hier  sind alle anderen Folgen dieser Serie nachzulesen.

 

Montag, 4. November 2013

6 Wege also (6)...

Hier der sechste Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 6*:  Lache! Lache oft

...ja klar, weiß ich doch! war mein erster Gedanke, als ich diesen Schritt das erste mal las. Mit der Zeit und ein wenig sacken gelassen wurde mir nach und nach aber auch klar, dass auch das Lachen eine bewusste Entscheidung sein kann und nicht selbstverständlich vom Himmel fällt! 

Nehme ich mich, andere, Umstände, das Leben allgemein und im Besonderen, alles und nichts schrecklich ernst oder lasse ich das Lachen und in der Folge mehr Leichtigkeit in tägliche Situationen einfließen? Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum oberflächlicher Schenkelklopfermentalität das Wort zu reden, sondern allzugroßem Ernst und eingleisigem Denken etwas dagegen zu halten. Nämlich eine Haltung einer inneren Leichtigkeit, die so manches Belastende zu entschärfen vermag.
Für mich selbst seit jeher schwierig, obwohl mein Lebensmensch es mir lustvoll vorlebt und ich das überaus schätze und auch brauche. Aber selbst? Ich übe also, tue mir immer noch zeitweise schwer, trotz all den Jahren mit einem Vorbild an meiner Seite. 




Die innere Haltung, etwas Schwierigem etwas Leichtes entgegenzusetzen hat nichts mit verdrängen zu tun. Im Gegenteil, allem was einerseits belastet aber auch ein reich machendes Potenzial von Erfahrung und Tiefe mit sich bringt kann Humor die Spitze oder Schärfe nehmen und gerade diese Haltung scheint mir wahre Lebenskunst zu sein. Komiker die es vermögen unser Herz zu berühren haben oft eine Tiefgründigkeit in sich, der sie mit Lust am blödeln begegnen können. Kann man das lernen oder ist es angeboren? Ich denke eher zweiteres, aber warum nicht von Menschen lernen, denen diese Fähigkeit gegeben ist?!
Kinder können "tausendmal" am Tag lachen und ich beneide sie oft dafür. Lasst uns immer öfter das Leben lachend feiern!

Dies war der letzte und vielleicht überraschendste Teil der Wege zum (inneren) Frieden. Und doch wird es von meiner Seite noch einen Beitrag geben, einen kleinen Zusatz, den Königsweg sozusagen. Bleibt gespannt und mir in dieser Sache gewogen!

In medias res und gleich mal etwas zum lachen: Weder vor noch nach ihm hat es jemand geschafft, die Hauptnachrichtensendung des österreichischen Fernsehens für ein paar Minuten friedlich aus den Angeln zu heben!:  Hier lang :-)


Hier findet ihr die anderen Schritte auf dem Weg zu (innerem) Frieden zum  nachzulesen.


  



Dienstag, 29. Oktober 2013

6 Wege also (5)...

Hier der fünfte Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 5*:  Nimm dich aus dem Wettbewerb

Spätestens hier könnte es Widerstand geben. Wettbewerb ist die heilige Kuh der westlichen Welt und gilt als Motor für Weiterentwicklung in fast jedem Bereich des Lebens. Darwin wird bemüht, natürliche Auslese in Tier- und Pflanzenwelt und Olympia, mindestens diese.

Ehrlich gesagt hat mich dieser Punkt in der Liste am meisten begeistert, ich bin Fan der Win-win Situation. "The winner takes it all, the loser standing small" macht den einen zwar groß, aber beim Gegner verpufft die Energie und es braucht Zeit, Geld und andere Ressourcen, um wieder dort anzuschließen wo man ja schon einmal war. Heute wird das in der Geschäftswelt elegant verschleiert, indem man nicht mehr Konkurrent sagt, sondern Mitbewerber. Manchmal ist auch vom "gesunden" Wettbewerb die Rede. Die Tatsache des gewünschten alleinigen Sieges bleibt.



Vogel- und Fischschwärme. Wolfsrudel, Pinguinkolonien und viele andere mehr lassen Fragen auftauchen, ob nicht in der Tierwelt schon lange auch anderslautende Antworten existieren nach der Frage, wie Gesellschaften gut funktionieren und florieren können. 
Ausuferndes Wettbewerbsdenken hat unsere Welt nicht besser gemacht, im Gegenteil! Es ist hoch an der Zeit umzudenken. 

Im Sport undenkbar? Hier kratzen wir an einem Tabu. Für viele von uns ist dieser Bereich ohne Wettbewerb überhaupt nicht denkbar. Motivation, Vorbilder, ja Leistung an sich würden wegfallen, Sport würde seine Bedeutung verlieren?... und gerade da, meine ich wäre eine neuer Zugang spannender als überall sonst.

Abschließend möchte ich dazu anregen, alle Bereiche zu hinterfragen, wo wir im Wettbewerb stehen. Wenn wir uns nur ein bisschen darauf einlassen können merken wir sehr bald: Dies könnte vielleicht das schönste Tor auf dem Weg zu (innerem) Frieden werden.


Hier sind die anderen Schritte auf dem Weg zu (innerem) Frieden nachzulesen.


    

Mittwoch, 23. Oktober 2013

6 Wege also (4)...

Hier der vierte Teil einer Miniserie zum Thema:


6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 4*  Beende, anderen Schuld zuzuweisen.

Manchmal ist es leichter sich als Opfer zu fühlen, als Verantwortung zu übernehmen. Fast immer haben wir eine Wahl, selten sind wir wirklich ganz einer Situation oder einem Menschen ausgeliefert, auf Leben und Tod schon gar nicht. Statt sich mit den Unarten eines anderen aufzuhalten wäre es doch energiesparender und effizienter zu überlegen, wie wir mit einer Änderung auf die Sicht der Dinge aus einer unangenehmen Sache herauskommen könnten. Es gibt fast immer mehrere Möglichkeiten. Abgedroschen, aber doch meist richtig: Jemand anders zu ändern geht viel schwerer als sich selbst. Schuldzuweisungen ändern leider nichts, im Gegenteil, sie reiten uns meist tiefer in die Sackgasse hinein.



Schritt 4* ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Zunächst. Meist wachse ich am (eigenen) Widerstand. Immerhin. Manchmal braucht es etwas Zeit, bis ich merke wieder in der Falle zu sitzen. Stillstand ist nicht meine Sache und solange ich lebe möchte ich lernen.

Persönliche Schwäche kann sich mit der Zeit in Stärke wandeln. In vielen Märchen aus unserer Kindheit haben die Protagonisten auf ihrem Weg Prüfungen zu bestehen, die immer darauf abzielen den Mut aufzubringen,  innere Dämonen die sich in äußeren Umständen wiederfinden, zu bezwingen. Vom Opfersein zum Meister der eigenen Lebensumstände geht die Reise. Der Lohn? Für jeden ein wenig anders aber immer passend zu unserem Thema. Für mich ist dies der interessanteste Schritt des Weges zum (inneren) Frieden.


Hier gehts zu Schritt 1*, Schritt 2* und Schritt 3* auf dem Weg zu (innerem) Frieden.

     


Montag, 21. Oktober 2013

6 Wege also (3)...

Hier der dritte Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 3*  Höre auf, dir Sorgen zu machen

Auch so eine Gewohnheit, sich sorgen. Kommt oft verschleiert als Liebesbeweis daher, bringt demjenigen um den man sich sorgt allerdings gar nichts. Jedenfalls nichts Gutes. Sich sorgen entspringt einer Angst oder einem Bedürfnis, eine Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Dumme dabei, es klappt nicht. Es macht nichts besser oder leichter. Es macht uns höchstens nervös, unentspannt, unkonzentriert.
Später stellt sich oft heraus, es war für die sprichwörtliche Katz. Ist eh nichts passiert, nichts (erwartet) Schlimmes jedenfalls. Warum tun wir das? Eine berechtigte Frage. 



Es gab eine Zeit, da sorgte ich mich dauernd. Vier erwachsen werdende Söhne, nacheinander mit frischem Führerschein ausgestattet. Wir wohnen an einer Hauptdurchfahrt für Rot-Kreuz-Fahrten, die Sirene ging täglich mehrmals die Straße entlang. Und dann noch dies und das. Es hätte mich umgebracht auf Dauer. Ich begann zu meditieren, zu beten, Schönes tagzuträumen, was auch immer - immer dann, wenn ich merkte, dass es wieder losging mit dem mich sorgen. Heute passiert mir das nur mehr selten. Ich erkenne es schnell und drehe den Sorgenhahn einfach ab. Das geht immer besser. 
Wenn was kommt, kommt es. Ob man sich nun gesorgt hat oder nicht.

In Wirklichkeit passiert ja viel weniger Schlimmes, als wir uns im Leben sorgend ausmalen!


Hier gehts zu Schritt 1* und Schritt 2* auf dem Weg zu (innerem) Frieden.

    

Samstag, 12. Oktober 2013

6 Wege also (2)...

Hier der zweite Teil einer Miniserie zum Thema:

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN


Schritt 2*  Mach Schluss dich mit anderen zu vergleichen

Sich in welchen Belangen auch immer mit anderen zu vergleichen erzeugt schlechte Gefühle. Dabei lenken wir unsere Aufmerksamkeit darauf, was wir im Moment nicht haben oder nicht sind. Selbst wenn wir zu dem Schluss kommen, wir wären besser als das Vergleichsobjekt können wir das nie sicher wissen. Und selbst wenn es so wäre, wir hätten sicher nicht alle Aspekte im Blick. 

Das Eigene zu sehen und zu schätzen bringt eher Freude und Zufriedenheit. Unsere Unvollkommenheiten könnten entspannen. Wir sind alle nur Menschen...



Ganz ehrlich: Mir fällt Schritt 1* am schwersten!

Da ihr die Herausforderung so mutig angenommen habt und bereit seid mit mir über solch  undankbare weil innere Arbeit nachzudenken, können wir  gemeinsam üben. Ein wenig mehr Zu-frieden-heit ist doch ein gutes Ziel! Eines kann ich jetzt schon versprechen: Schritt 6* macht sogar richtig Spaß!

Hier der 1.Teil dieser Serie zum nachlesen.

         

Mittwoch, 9. Oktober 2013

6 Wege also (1)...

Die Tage werden wieder kürzer und die Zeit ist da wieder ab und zu inne zu halten. Die langen Tage mit so viel Aktivitäten außerhalb der vier Wände und so viel Aufmerksamkeit außerhalb unser Selbst rutschen langsam in ruhigeres Fahrwasser, bevor (Gott behüte) der Weihnachtstrubel losbricht. Für mich ist diese Zeit im Oktober und November die eigentliche Zeit der Rückschau und Evaluierung, nicht erst zum Jahresende. Was lohnt es hinter sich zu lassen, was wieder aufzunehmen?

Dabei bin ich auf dies gestoßen: 

6 WEGE ZU (INNEREM) FRIEDEN

Für jedes Thema ein extra Post. Sonst würde mich die Motivation für diesen Weg verlassen. Zu schwer, weil die lieben Gewohnheiten immer wieder den Weg belagern....

Schritt 1*  Beende über andere zu urteilen

Echt schwer! Und doch: Be- oder Verurteilung eines Menschen oder einer Situation ist wohl ein Versuch, sich besser zu fühlen. Ist man wirklich ehrlich zu sich selbst merkt man, dass das nie wirklich gelingt. Was bleibt ist ein klitzekleines schlechtes Gefühl. Wir versuchen zwar damit uns besser zu stellen, aber es zieht uns trotzdem runter. Besser also ganz darauf zu verzichten und nachzuschauen, warum wir es tun, wenn wir es tun. 



Ganz zufällig gab es einige Fotos, die so gut zu dieser kleinen Serie passen und mir wiedermal bestätigen, was es mit der Intuition auf sich hat. Man macht etwas aus dem Bauch heraus (zum Beispiel ein Foto) und irgendwann später stellt sich plötzlich ein Grund dafür heraus.

Ich mochte diese beiden Spaziergängerinnen, sie strahlten so viel Verbundenheit aus.  
Die Tage werden also merklich kürzer, ein bisschen gespeichertes Licht aus dem Archiv, auch ein bisschen nach-denken kann nicht schaden, was meint ihr?



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