Erntezeit. Es hat dieses Jahr länger gedauert, aber jetzt setzt das große Reifen ein. Mein kleiner Gemüsegarten quillt über. Mit dem vielen Regen im Juni und Juli brachten es viele Früchte zu stattlicher Größe, das kann kein Gießwasser leisten, so viel man davon auch auszubringen gewillt ist.
Mit zwei Gemüsearten habe ich dieses Jahr eine besonders große Freude. Bei den jungen Paprikapflanzen habe ich die ersten Blütenansätze herausgebrochen (nicht nur DIE erste, sondern weitere erste aus den Blattachseln, bis ich merkte, dass sich die Pflanzen stark verzweigt hatten), um zu testen, ob sie in der Folge mehr Blüten ansetzen würden und ja, das haben sie getan und tragen jetzt eine Menge Früchte.
Erstmals habe ich es mit Melanzani versucht, eine echte Überraschung. Da brauchte es eigentlich keine Pflege bis zur Ernte, alles ganz easy. Zuerst einmal die Blüten bewundert (das war die ganze Arbeit), sie sind wunderschön! Mit Anfang August beobachten und ein bisschen drücken, um herauszufinden, ob die Frucht schon reif ist, das war alles. Regen gab es ja in regelmäßigen Abständen, ein perfektes Jahr für faule Gärtner.
Das Fruchtfleisch gab auf leichtes Drücken etwas nach, aufgeschnitten sah es auch vielversprechend aus, sollte also auch geschmacklich klappen!
Tja, auf dem folgenden Foto kommt der Beweis, dass ich keine Foodbloggerin bin und sein kann. Wenn alles fertig ist, hab ich keinen Kopf mehr fürs fotografieren, ehrlich! Da denke ich nur mehr ans essen. Das Ergebnis sieht nicht sonderlich aus, aber der Geschmack der Melanzanischeiben entpuppte sich als eine echte Offenbarung. Ich habe noch nie so Gute gegessen. Das Fruchtfleisch zerschmolz förmlich im Mund und hatte sehr zart den bekannt charakteristischen Melanzanigeschmack. Keine Ahnung, womit das zu tun hatte, die Sorte (Rotonda bianca sfumata die rosa), der Erntezeitpunkt, Wetterbedingungen...
Ich hatte Scheiben von etwas weniger als einem Zentimeter geschnitten, etwa eine Stunde mit Salz bestreut Wasser ziehen lassen, dann abgetrocknet und leicht in Mehl gewälzt, gesalzen, gepfeffert und dann in der Pfanne in etwas Öl gebacken. Pur ohne Raffinesse, aber frisch aus dem Garten, einfach unvergleichlich gut.
Seit Jahren beziehe ich meine Gemüsepflanzen von der Arche Noah, einem Verein, der sich der Vermehrung von alten und seltenen Gemüsesorten verschrieben hat. Die gelbe Tomate "Valentia" mag ich besonders. Sie ist mild (wie alle gelben Sorten) und hat ein festes Fleisch. Hier nur leicht mit Olivenöl und Zitronensaft mariniert. Basilikumblättchen dazu und etwas Salz, fertig.
So mag ich die Fisolen (gelben Bohnen) am liebsten: Mit Tomatenstückchen, Zwiebeln, Knoblauch und ein wenig Speck, einfach herrlich. Dafür werden die Bohnen extra über Dampf al dente gegart, die Paradeiser enthäutet, kleingeschnitten und solange mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und dem Speck gedünstet, bis der Saft fast ganz verkocht ist. Danach mischen noch mal ein paar Minuten zusammen garen und leicht würzen, fertig.
In letzter Zeit kam öfter Couscoussalat auf den Tisch. Einfach auch deswegen, weil die Zubereitung nicht viel Zeit erfordert und weil er so vielseitig ist. Hier kamen getrocknete Paradeiser dazu, ein anderesmal frische Cocktailtomaten. Zwiebeln, Pinienkerne, Rosinen, kleingeschnittene Paprika, frische Minze gehackt und Petersil, ganz klassisch, natürlich mariniert mit Zitronensaft und Olivenöl.
Mit den frischen Zutaten macht das kochen einfach viel mehr Freude. Man geht mit Messer und Schüssel in den Garten und hat dann die Qual der Wahl. Was mache ich zuerst? Was kommt in den Kühlschrank? In diesem Fall konnte ich nicht anders und bereitete einfach alles gleichzeitig zu. Am nächsten Tag Restlessen mit Variationen, auch wunderbar. Nur eines bleibt, egal woher die Zutaten kommen immer gleich und wenig lustbetont. Die Küche nach der Kochorgie zu säubern machte noch nie und auch nach solch einem schönen Tun keinen Spaß. Ich plädiere Küchenjungen zu mieten! Wäre eine Nische, berufstechnisch! Diese Arbeit könnte frau nicht genug delegieren, oder bin nur ich so gestrickt? Zwischendrin erledigen geht meist, aber eher dann, wenn nicht zu Vieles gleichzeitig fertig sein soll und der Hunger und Appetit zu den Tellern ruft. Dann ist erstmal genießen angesagt...
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Donnerstag, 4. August 2016
Einfache Genüsse
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Sonntag, 16. August 2015
Wie noch nie
Fast die Hälfte aller bisherigen Augusttage in Wien tragen schon die Bezeichnung "Wüstentage", Tage mit 35° und mehr. Schön langsam gewöhnen sich unsere Körper an diese extremen Temperaturen, es bleibt uns nichts anderes übrig. Anstrengend besonders für alle, besonders aber für die, die in einem heißen Umfeld arbeiten müssen und das betrifft wirklich viele.
Mein Garten hat Hitze gschmackig umgesetzt. Wir mussten nur regelmäßig Wasser hinzufügen und das nicht zu knapp.
Strauchbasilikum ist der Hit, er duftet extrem stark und ist reich verzweigt, weil die Triebspitzen dauernd gekappt werden müssen, da sich sonst die Kraft in die, in diesem Fall ungewünschten Blüten konzentrieren würde.
Dieses Jahr koche ich mit Begeisterung Chutneys ein. Mit Pfirsichen oder Äpfeln, bald auch mit Zwetschken. Zwiebeln (etwa in gleichen Anteilen wie die Frucht), Frucht, doppelt so viele Tomaten, manchmal auch eine Chilischote, eventuell etwas Knoblauch. Mengenangaben gibt es nicht, weil in den Topf kommt, wie es mir gerade einfällt oder die Zutaten vorhanden sind. Salz, etwas Zucker und eventuell geriebener Kardamom. Braucht etwa eine Stunde Kochzeit für die Reduktion. Danach könnte man die Küche bald als Sauna benützen. Es kleben nicht nur die Finger, es klebt einfach alles!
Chutneys schmecken super zu gegrilltem Fleisch oder auch sehr gut zu allen Arten von Currys. Sie peppen das Gericht wunderbar auf, kleine Mengen genügen, das Aroma ist intensiv und je nach Schärfe feurig oder mild süß.
Sommer im Glas. Wenn wir nicht mehr mit einem dünnen Fähnchen bekleidet um Mitternacht draußen an einem Sommerspritzer nippen können ohne dass uns friert, dann ist er Geschichte, dieser Sommer der Superlative. Verblasst wie der Himmel in diesen Tagen, der bleiern grau dem Regen entwöhnt täglich gleich aussieht.
Nach dem ersten Regen und der ersten Kühle wird das erste Glas geöffnet und noch einmal eingetaucht in die noch frische Erinnerung an die Zeit, wo das Wetter aus dem Süden zu uns verrutscht war und der Sommer ein so echter Sommer wie noch nie gewesen war...
Mein Garten hat Hitze gschmackig umgesetzt. Wir mussten nur regelmäßig Wasser hinzufügen und das nicht zu knapp.
Strauchbasilikum ist der Hit, er duftet extrem stark und ist reich verzweigt, weil die Triebspitzen dauernd gekappt werden müssen, da sich sonst die Kraft in die, in diesem Fall ungewünschten Blüten konzentrieren würde.
Dieses Jahr koche ich mit Begeisterung Chutneys ein. Mit Pfirsichen oder Äpfeln, bald auch mit Zwetschken. Zwiebeln (etwa in gleichen Anteilen wie die Frucht), Frucht, doppelt so viele Tomaten, manchmal auch eine Chilischote, eventuell etwas Knoblauch. Mengenangaben gibt es nicht, weil in den Topf kommt, wie es mir gerade einfällt oder die Zutaten vorhanden sind. Salz, etwas Zucker und eventuell geriebener Kardamom. Braucht etwa eine Stunde Kochzeit für die Reduktion. Danach könnte man die Küche bald als Sauna benützen. Es kleben nicht nur die Finger, es klebt einfach alles!
Chutneys schmecken super zu gegrilltem Fleisch oder auch sehr gut zu allen Arten von Currys. Sie peppen das Gericht wunderbar auf, kleine Mengen genügen, das Aroma ist intensiv und je nach Schärfe feurig oder mild süß.
Sommer im Glas. Wenn wir nicht mehr mit einem dünnen Fähnchen bekleidet um Mitternacht draußen an einem Sommerspritzer nippen können ohne dass uns friert, dann ist er Geschichte, dieser Sommer der Superlative. Verblasst wie der Himmel in diesen Tagen, der bleiern grau dem Regen entwöhnt täglich gleich aussieht.
Nach dem ersten Regen und der ersten Kühle wird das erste Glas geöffnet und noch einmal eingetaucht in die noch frische Erinnerung an die Zeit, wo das Wetter aus dem Süden zu uns verrutscht war und der Sommer ein so echter Sommer wie noch nie gewesen war...
Samstag, 25. Mai 2013
+Spargel Hawaii+ oder +Die Sehsucht nach der Ferne+
"Die Erfindung des ersten Fernsehkochs Clemens Wilmenrod machte den Deutschen Appetit auf Ferne.
„Er bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas und Cocktailkirschen drückten die Sehnsucht nach der weiten Welt aus“, so die Autorin Gudrun Rothaug."
Dies fand ich in den Schubladen des www zum Thema Toast Hawaii. Der Artikel titelte mit: "1955. Der erste deutsche Fernsehkoch erfindet den Toast Hawaii."
2013, Ende Mai in einem kleinen Dorf bei Wien. Anonyme österreichische Hausfrau erfindet Spargel Hawaii, nachdem sie vorübergehend gehandicapt ihre Sehnsucht nach der Ferne sublimieren muss.
Soweit habe ich es also gebracht. Die Diskussion über die geschmackliche Verirrung der oben zitierten Speise riss nie wirklich ab. Und so stelle ich mich heute hier und jetzt dem Zerriss durch die LeserInnen eines durchaus kritischen Netzwerkes, einen Shitstorm ob dieser Grauslichkeit an neuerlicher Geschmacksverirrung riskierend. Diese Zeiten hätten wir doch schon längstens hinter uns gelassen, oder? Dabei wollte ich nicht einmal Aufsehen erregen, es lagen bloß neben dem geplanten Spargelzutatengedöns zufällig auch noch so Ananasscheiben rum.
Meine zwei Gästinnen trauten sich nicht zu protestieren, man will so eine Freundschaft nicht schnell aufs Spiel setzen, gell? Sie lobten verhalten und so weiß ich bis heute nicht, ob ich diese neu geschaffenen Köstlichkeit einer großen Öffentlichkeit vorstellen und ein Marketingkonzept darüber erarbeiten soll.
Wieder mal dumm gelaufen. Ich werde das wohl nie lernen. Ach übrigens: Vergesst den letzten Satz, denn folgender ist gültig: Einer plötzlichen Eingebung folgend stellte ich diese Speise zusammen, nachdem ich nächtelang an einem neuen Spargelrezept tüftelte. Nach 111 Variationen musste mal was Neues her. Und siehe da: Ich kann mich auf meine Inspiration verlassen. Nach einem heißen Bad und Träumen von heißen Spargelfeldern (Keine Freud´schen Assoziationen bitte) war es nach Tagen soweit. Tja meine Lieben. So ist das mit dem liebsten aller Gemüsen. Es kann mich noch immer begeistern. Beruhigend, nicht?
Freitag, 25. Januar 2013
Gute Chance für einen warmen Bauch
Zeit für einen Küchenpost. Kochen und miteinander essen, was Schönes an solch kalten, dunklen Wintertagen! Jetzt haben wir wirklich und unmissverständlich Väterchen Frost zu Gast, eisiger Wind fegt um die Ecke.
Leider, leider war meine Aufmerksamkeit auf Appetit (...und Hunger) konzentriert, als ich die fertige Lachsquiche aus dem Ofen holte, außer diesem Einen gibt es also kein Foto von einem unserer "Sonntagsgerichte". Ihr seid alle kreativ und könnt euch diese Köstlichkeit sicher fertig gegart vorstellen. Da ich selten etwas genau nach Rezept koche und abwandle wie es gerade passt, möchte ich euch diese eine Variation nicht vorenthalten. Das Ergebnis war einfach superlecker!
Zuerst habe ich eine Zwiebel, eine Fenchelknolle und einen kleinen Mangold fein nudelig geschnitten und in etwas Öl angebraten, dann mit etwas Weißwein abgelöscht und kurz etwa bissfest gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Während das Gemüse auskühlt, kann die Form gut vorbereitet werden. Ebenso der Guss: Drei Eier verquirlen, mit Obers (süßer Sahne) und etwas Rahm (saurer Sahne) gut verrühren und nach Belieben würzen (diesmal etwas Muskatnuss, frisch darübergerieben).
Fertigen Blätterteig ein bisschen ausrollen, in die bebutterte Form einpassen und genügend Teig über dem Rand belassen (wird später zur Mitte hin geklappt).
Das ausgekühlte Gemüse auf dem Teig verteilen, Lachs in nicht zu großen Stücken auflegen, dazwischen kleine Stücke von Blauschimmelkäse (mild oder würzig, je nach Gusto) verteilen. Frische Lachsstücke salzen und pfeffern. Guss langsam darüber leeren (mit Gabel vorsichtig alle Lücken schließen), kann bis knapp zum Rand reichen. Teigränder etwa zu einer Rolle formen und leicht über den Rand der Form auf den Belag umlegen oder, falls noch Teig da ist, zusätzlich einen gedrehten Rand auflegen. Bei etwa 200° ins Backrohr, nach etwa einer Viertelstunde Temperatur etwas runterschalten und sanft gar werden lassen.
Sieht vielleicht wenig aus, ist aber sehr ausgiebig, weil gehaltvoll! Dazu passt derselbe Weißwein, der schon das Gemüse aufgewertet hat, wir mochten einen trockenen Chardonnay.
Gemüse kann auch mal Chicorée, Radicchio, Lauch etc sein. Meine Auswahl bezog sich neben dem Geschmack auch auf die Farbe, die so gut mit dem Käse harmonierte. Das Auge isst bekanntlich mit!
Falls ich euch Gusto gemacht habe, es war volle Absicht! Falls ihr dieses Gericht nachkocht, wünsche ich euch gutes Gelingen und dazu einen guten Appetit!
Leider, leider war meine Aufmerksamkeit auf Appetit (...und Hunger) konzentriert, als ich die fertige Lachsquiche aus dem Ofen holte, außer diesem Einen gibt es also kein Foto von einem unserer "Sonntagsgerichte". Ihr seid alle kreativ und könnt euch diese Köstlichkeit sicher fertig gegart vorstellen. Da ich selten etwas genau nach Rezept koche und abwandle wie es gerade passt, möchte ich euch diese eine Variation nicht vorenthalten. Das Ergebnis war einfach superlecker!
Zuerst habe ich eine Zwiebel, eine Fenchelknolle und einen kleinen Mangold fein nudelig geschnitten und in etwas Öl angebraten, dann mit etwas Weißwein abgelöscht und kurz etwa bissfest gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Während das Gemüse auskühlt, kann die Form gut vorbereitet werden. Ebenso der Guss: Drei Eier verquirlen, mit Obers (süßer Sahne) und etwas Rahm (saurer Sahne) gut verrühren und nach Belieben würzen (diesmal etwas Muskatnuss, frisch darübergerieben).
Fertigen Blätterteig ein bisschen ausrollen, in die bebutterte Form einpassen und genügend Teig über dem Rand belassen (wird später zur Mitte hin geklappt).
Das ausgekühlte Gemüse auf dem Teig verteilen, Lachs in nicht zu großen Stücken auflegen, dazwischen kleine Stücke von Blauschimmelkäse (mild oder würzig, je nach Gusto) verteilen. Frische Lachsstücke salzen und pfeffern. Guss langsam darüber leeren (mit Gabel vorsichtig alle Lücken schließen), kann bis knapp zum Rand reichen. Teigränder etwa zu einer Rolle formen und leicht über den Rand der Form auf den Belag umlegen oder, falls noch Teig da ist, zusätzlich einen gedrehten Rand auflegen. Bei etwa 200° ins Backrohr, nach etwa einer Viertelstunde Temperatur etwas runterschalten und sanft gar werden lassen.
Sieht vielleicht wenig aus, ist aber sehr ausgiebig, weil gehaltvoll! Dazu passt derselbe Weißwein, der schon das Gemüse aufgewertet hat, wir mochten einen trockenen Chardonnay.
Gemüse kann auch mal Chicorée, Radicchio, Lauch etc sein. Meine Auswahl bezog sich neben dem Geschmack auch auf die Farbe, die so gut mit dem Käse harmonierte. Das Auge isst bekanntlich mit!
Falls ich euch Gusto gemacht habe, es war volle Absicht! Falls ihr dieses Gericht nachkocht, wünsche ich euch gutes Gelingen und dazu einen guten Appetit!
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Mädelsgeburtstag
Für alle *Mädels* da draußen: Dieses Foto musste ich einfach posten. Rosa für einen Mädelsgeburtstag am Wochenende. Eine Gelegenheit, mich rosatechnisch auszutoben. Das Ergebnis trotzdem noch dezent, wie ich finde :-) Eine echte kleine Freude heute...
Montag, 6. August 2012
Zart geschmolzene Leckerei
Sommer Zuhause. Wir kochen im Freien.
Grillgut hört gerne auf den Namen Fleisch, aber immer öfter auch auf verfeinertes Grünzeug. Dieses Gericht, eine Variation von Gefüllten Paprika kam gestern zum vierten Mal in kurzer Folge auf den Tisch und begeistert immer wieder, auch unsere ausgeprägtesten Fleischtiger. Als kreative Köchin, die nie ganz das Gleiche wieder kocht, rufe ich auch hier zum Guerilla-Cooking auf. Die Fülle kann fast alles aufnehmen, was so im Kühlschrank keine Abnehmer mehr findet, weil Zeichen der Reife-Zeit wie eine große Aufschrift dran kleben: "Ich habe meine beste Zeit hinter mir". Soll nicht heißen, dass frische Zutaten verboten sind. Beliebt ist die vegetarische Version mit Käse als Grundzutat.
So gesehen ist die Zutatenliste variabel, was ihr hier auf dem Foto seht wird ergänzt durch verschiedene Käsesorten, vorzugsweise griechischen Schafkäse (bringt Würze, damit es nicht langweilig schmeckt) und Mozzarella (bringt Verbindung durch die zarte Schmelze), ergänzend ein bisschen Hartkäse (was so im Kühlschrank übriggeblieben ist), muss aber nicht sein. Jungzwiebeln, nicht zu knapp und Koriander, wer es mag, sonst andere Kräuter. Diese wenigen Zutaten machen schon viel her.
Diesmal fand ich Erbarmen mit einem halben roten Paprika, dem Endstück einer Zucchini, einem Rest Radicchio aus dem Gemüsefach. Parmesan und bisschen Rahm, um das Ganze fein zu binden. Pfeffer, Salz (Vorsicht, Schafkäse ist schon salzig). Die Paprika, die all dies Leckere aufnehmen, sollten breit sein, auf dem Foto oben seht ihr, wie sie vorbereitet werden. Stiel vorsichtig auslösen, damit das Schiffchen keine Leckstelle produziert. Wenn Zeit ist, salze ich die Teile eine halbe Stunde vorher ein, damit sie schon mal vorab ein bisschen Wasser lassen. Dann abspülen und schon kann das Füllen beginnen. Im Winter würde ich jetzt an dieser Stelle schreiben: Ab in den Ofen. Im Sommer kann bei genügend Platz am Griller eine ofenfeste Form wunderbare Ergebnisse liefern. Zu Beginn ein bisschen abdecken, das Aroma vom kochen über Rauch findet trotzdem irgendwie Eingang. Das Ergebnis: Superlecker!
Ich dachte, besonders schlau, an alle fotogenen Schritte bei der Vorbereitung für diesen Post. Dann kam der Ernst: Alle um den Tisch versammelt, Hunger! Erst als bis auf das letzte Stück alles verputzt war fiel mir ein, dass ja das fertige Gericht auch dokumentiert gehörte. Tja, so gehts. Hier seht ihr das (bereits ausgekühlte) Ergebnis, das wenig später meine Magenwände erneut beschäftigte. Sind es meine ungarischen Gene oder einfach nur der versammelte Sommer in grüner Form, ich kann diese Teile vermutlich nie satthaben.
Oh, gerade eben ziehen schon wieder Rauchschwaden am Fenster vorbei, unser one and only Grillmeister heizt draußen die Kohle an...
Diesmal kommen ganz schlicht halbierte Paradeiser (österreichisch für Tomaten) auf den Rost und was der Kühlschrank sonst noch freigibt. Es lebe der Sommer!Sonntag, 25. September 2011
Crumblezeit!
Diesen Post widme ich einem lieben Mädel in meinem familiären Umfeld. Hat sie doch tatsächlich den Beitrag über Applecramble aus dem letzten Jahr herausgesucht. Hier könnt ihr nachlesen. Diesen Herbst beginnt die Cramblesaison mit Pfirsich. Es gibt noch saftig-reife Früchte am Markt und die Apfel- und Birnenzeit läuft uns noch nicht davon.
Alles eigentlich sehr einfach:
Pfirsiche halbieren und in eine gebutterte Form schlichten. Ein Stückchen Butter mit ein paar Esslöffeln Mehl und braunem Zucker verbröseln und die Pfirsichhälften damit bestreuen. Ich hatte diesmal noch Bröselreste von Amarettini, die auch dazu gemischt wurden (das ergab eine besonders knusprige Haube), dazu eine Prise gemahlenen Kardamom und eine Zimt- und Blütengewürzmischung, sowie ein wenig Vanille.
Im Rohr bei etwa 180° eine halbe Stunde backen.
Beim vorletzten Stück, das aus der Form geholt wurde, kam die Kamera zum Zug. Fast hätte ich darauf vergessen, der Gusto war groß und dieses klitzekleine Dessert im Familienkreis ruck-zuck verdrückt. Im Unterschied zum letztjährigen Post kann hier nicht mehr von *schiach, aber guad* gesprochen werden. Sieht lecker aus - schmeckt lecker!
Das erste Mal habe ich diese Köstlichkeit bei einer lieben Freundin gegessen. Da dienten Zwetschgen (Pflaumen) als Obstbasis. Falls du, Gerda das hier liest, du hast die Grundlage für meine Crumbleliebe gelegt!
Vor ein paar Tagen brachte mir eine Klientin Apfelquitten aus ihrem Garten mit. Die nächste Crumblestory, ob in der Küche oder auch hier, wird nicht lange auf sich warten lassen!
Samstag, 25. Juni 2011
Sommerküche
Unsere diesjährige Sonnenwende war geprägt von Feierlichkeiten. Eine persönliche Wendezeit sozusagen. Keine Zeit für besinnliches ins Feuer gucken und bestimmte Kräuter in die Glut werfen, der Zeit nachsinnen, die im Frühsommer dreimal so schnell vergeht, als während des sonstigen Jahres. Stattdessen Listen schreiben und im Stakkato Punkte abhaken, die Gottseidank schon erledigt sind. Noch schnell eine Extraschicht einer ungeliebten Notwendigkeit einschieben, weil der Elan der mobilisierten Stresshormone auch das noch mitnimmt. Im Vorübergehen quasi. Lange Tage, kurze Nächte. Eben.
Aber offenes Feuer zu Johanni muss sein. Warum also nicht das nützliche mit dem besonderen verbinden?
Was ich damit sagen wollte ist, dass Speisen, zubereitet im Freien über offenem Feuer für uns städtisch lebende Menschen immer etwas Besonderes sind. Geht vielleicht eh jedem so. Kommt vielleicht aus dem Stammhirn. Oder ist es normal, dass Rauchgeruch mit etwas Öl vermischt so Appetit anregend ist, dass man im Prinzip fast alles essen würde, was vom Rost kommt. Nur ganz verkohltes vielleicht nicht.
Es muss nicht immer Fleisch sein und ich muss es auch nicht selbst zubereiten, zuschauen und essen ist auch toll.
Na ja, in diesem Fall habe ich im Vorfeld meinen Teil zu diesem köstlichen Grillgut beigetragen.
Gegrillte Zucchini und Melanzani können auch Fleischtiger unter den Grillfreunden überzeugen!
Damit sie auch wirklich auf der Zunge zergehen, ist folgende Vorarbeit empfehlenswert:
Gemüse der Länge nach mit der Brotschneidemaschine in 2mm dicke Scheiben schneiden. Auf einen Teller flach auflegen und jede Schicht ordentlich salzen. Mindestens eine Stunde stehen lassen. Die Teile lassen ordentlich Wasser. Dann abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen. In eine Auflaufform legen, mit Olivenöl bestreichen und mit Gewürzen (Oregano oder Thymian oder Herb de Provence, oder was man mag) bestreuen, über Nacht marinieren. Am nächsten Tag über der Glut auf einem Rost oder einer Steinplatte (wie hier auf dem Bild) kurz auf beiden Seiten rösten. Eventuell nochmal mit etwas Olivenöl beträufeln. Schmeckt warm oder kalt vorzüglich. Solo oder mit Fleischbegeitung. Ein wunderbarer Sommerauftakt, der nach meinem Geschmack ganz oft wiederholt gehört!
Dienstag, 28. Dezember 2010
Winterliches Tiramisu
Mit diesem Post will ich Euch mal so richtig den Mund wässrig machen!
Ich habe das Rezept dieses Jahr entdeckt und wurde bei einer Geburtstagsfeier gleich mehrfach danach befragt. Dieses Tiramisu ist sehr, sehr lecker und falls Ihr kalorienmäßig eine gute Ausrede braucht, es sind jede Menge Beeren drin! Wir verstehen uns, nicht wahr?
Ich habe das Rezept dieses Jahr entdeckt und wurde bei einer Geburtstagsfeier gleich mehrfach danach befragt. Dieses Tiramisu ist sehr, sehr lecker und falls Ihr kalorienmäßig eine gute Ausrede braucht, es sind jede Menge Beeren drin! Wir verstehen uns, nicht wahr?
Die Menge ist laut Rezept für acht Personen. Nach einem guten und vielleicht auch ein klein wenig üppigen Mahl für einige mehr ausreichend.
1 Becher Schlagobers (250ml), je 300g Topfen (Quark) und Mascarpone, 120g Zucker, je 1 TL Zimt und Vanillezucker
350g Lebkuchen, 50ml Baileys (Kaffelikör), 150ml Espresso, 800g Tiefkühlbeeren (kann auch bisschen mehr sein)
Schichten: Lebkuchen - Mascarponecreme - Tiefkühlbeeren - wieder Creme
Über Nacht kühl stellen, vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.
Kann auch schön portionsweise in Gläsern angerichtet werden!
Viel Erfolg und guten Appetit!
Eigentlich ein perfektes Dessert fürs Silvesterbuffet. Damit könnt Ihr punkten, nicht nur auf der Waage anderntags, versteht sich.
Eigentlich ein perfektes Dessert fürs Silvesterbuffet. Damit könnt Ihr punkten, nicht nur auf der Waage anderntags, versteht sich.
Mittwoch, 3. November 2010
Was der Kühlschrank hergibt...
Kreativ kochen entsteht ja oft einmal aus dem Umstand, dass schnell etwas Essbares auf den Tisch soll.
Tief im Kühlschrank graben fördert so manchen Schatz an die Oberfläche. In diesem Fall gab es Reste vom Gansl und vom Geselchtem, aber wirklich nur Reste. Ein paar Schalotten sind immer da, dazu fand sich ein kleiner Radicchio und eine Fenchelknolle. Bei irgendeinem Italienurlaub wollten ungewöhnlich geformte Nudeln von mir aus dem Supermarkt gerettet werden. Schon ist die Zutatenliste komplett. Ein wenig Pfeffer, einige Spritzer Weißwein, Salz und es kann losgehen.
Das Gemüse wurde nudelig geschnitten, schließlich soll es ja zu der Form der Nudeln passen. Ein wenig in Olivenöl anrösten und mit dem Weißwein dünsten. Auch die Fleischreste dünn schneiden und mit den al dente gekochten Nudeln und dem Gemüse noch ein wenig in der Pfanne wärmen, würzen. Fertig!Tief im Kühlschrank graben fördert so manchen Schatz an die Oberfläche. In diesem Fall gab es Reste vom Gansl und vom Geselchtem, aber wirklich nur Reste. Ein paar Schalotten sind immer da, dazu fand sich ein kleiner Radicchio und eine Fenchelknolle. Bei irgendeinem Italienurlaub wollten ungewöhnlich geformte Nudeln von mir aus dem Supermarkt gerettet werden. Schon ist die Zutatenliste komplett. Ein wenig Pfeffer, einige Spritzer Weißwein, Salz und es kann losgehen.
Es schmeckte ausgezeichnet! Diese "Reste" muss ich mir öfter im Kühlschrank einlagern, das nächste Mal braucht es dann nicht mehr kreativ, sondern nur innerhalb von 20 Minuten fertig sein. Solange kann auch der größte Hunger warten. Mundet übrigens auch ohne Fleisch, dafür mit etwas Parmesan drüber sehr gut.
Mittwoch, 29. September 2010
Brutti ma buoni
Brutti ma buoni, ein eigenartiger Name für etwas Keksähnliches fanden wir, als wir diese italienische Süßigkeit in einer Auslage in Asissi entdeckten. Dolci in Italien sehen ja oft sehr schön aus und entpuppen sich noch öfter als viel zu süße Zuckerbomben.
Schiach oba guad, hörten wir eine eindeutig wienerische Zunge hinter uns sagen, so könnte man diesen Namen am treffendsten übersetzen, hieß es. Für des Wienerischen nicht so gewöhnte Leser die Übersetzung ins Deutsche: Häßlich, aber gut. Leider haben wir es verabsäumt, diese Behauptung auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
Als ich unlängst in meiner Küche stand und frisches Fallobst aus dem Garten verarbeitete, fiel mir dieser Name wieder ein. Hier in aller Kürze das Rezept für Apfelcrumble, damit dieser Post auch einen praktischen Nutzen hat:
Äpfel und Birnen grob raspeln, in einer flachen Auflaufform verteilen. Darüber kommt Butter mit Dinkelmehl und ein wenig Rohrzucker verbröselt und natürlich Zimt, Kardamom, oder was man sonst noch möchte. Für eine halbe Stunde ab ins Rohr. Fertig. Warum ich jetzt gerade da drauf komme? Nicht schwer zu erraten. Das Ergebnis ist einfach schiach, aber guad.
Geschmeckt hat es uns allen. Einfach, praktisch und sehr gut.
Irgendwie schade, dass unsere Augen sooft das Kommando über unsere vereinigten Sinnesorgane übernehmen und die Wahl treffen. Manchmal sind sie viel zu leicht zu überzeugen. Der Gaumen muss dann mit der Entscheidung leben.
Beim nächsten Mal werden die brutti ma buoni aber trotzdem gekostet. Die Augen wollen schließlich den Beweis. Koste es, was es wolle!
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Donnerstag, 23. September 2010
Diese drei!
Mein kleiner Gemüsegarten lief dieses Jahr sozusagen auf Sparflamme. Er hat sich eine kleine Leistungspause verdient.
Halt, so ganz streng ging es dann doch nicht zu. Die Beete legten ein Veto ein. Wenn ich sie nicht betreute, würden sie sich einen Extravorrat Unkrautsamen zulegen, drohten sie mir. Na ja, herauskam, dass wir halbe halbe machten.
Kräuter laugen Böden nicht aus. Drei verschiedene Basilikumarten dankten mit üppigem Wachstum, ohne dass ich die Gießkanne bemühen musste. Der August belieferte sie mit regelmäßigem Nass von oben.
Fisolen (gelbe Bohnen) durften auch ins Beet, sie sorgen ja über Wurzelknöllchen für eine Extraportion Stickstoff im Boden. Ganz ohne Paradeiser ging es dann doch nicht. Zwei Stauden mit Minifrüchten war ein Platz vergönnt. Sie wurden regelmäßig von Heerscharen an Nacktschnecken besucht, bis in die höchsten Spitzen krochen sie.
Nach einem Besuch beim Griechen fand sich unsere Lieblingssommerspeise 2010 aus eben diesen drei Zutaten wöchentlich auf unseren Tellern wieder. Bis dahin war es mir noch nie in den Sinn gekommen Fisolen mit Paradeisern zu kombinieren!
Gehackte Zwiebel, frisch gepflückte Basilikumzweige und von der Haut befreite grob gehackte Paradeiser in der Pfanne rösten und auf kleiner Flamme einreduzieren. Basilikum herausfischen. Das Aroma harmoniert wunderbar mit den extra kernigweich gedämpften Fisolen. Nun noch alles vorsichtig mischen, manchmal kam noch gerösteter Speck dazu.
So einfach und so köstlich. Was so eine kleine Pause für das Gemüsebeet alles bewirken kann. Nächstes Jahr werde ich wohl nicht umhin können und wieder Fisolen anbauen. Butterzart, so fein aus dem eigenen Garten.
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Donnerstag, 26. August 2010
Sonntags im Zen
Es muss mal wieder dringend etwas Kulinarisches auf diese Seite!
Wer uns Sonntag mittags hin und wieder treffen und entspannt mit uns speisen mag, auf zum Zen in der Fußgängerzone Mödling. Frische asiatische Küche auf hohem Niveau, auf die man sich seit Jahren verlassen kann und eine unaufdringliche, aber persönliche Betreuung, läßt uns immer wieder dieses kleine Restaurant in der Elisabethstraße ansteuern.
Glück für meine beiden Begleiter: Ich mag keinen rohen Fisch, so kann jede/r von der gemeinsamen Vorspeisenplatte genießen, was am besten schmeckt.
Leider war mein Hunger so groß, dass ich erst an die Kamera dachte, als mein Teller schon ziemlich leer und damit nicht mehr fototauglich war. Mein Liebster wartete geduldig, bis ich seine Sushiplatte verewigt hatte.
Wir sind alle schon richtig satt, so ein warmer, halbflüßiger Schokokuchen läßt sich daher problemlos unter uns Dreien teilen, ohne dass Futterneid auszubrechen drohte. Die absolute Krönung, würde ich sagen.
Es war sehr gut, es hat uns sehr gefreut.
Bis zum nächsten Mal und ja, manchmal treffen wir dort sehr nette Leute!
Sonntag, 1. August 2010
Marillenknödel(n)
Gestern feierten wir unser traditionelles jährliches Marillenknödelfest.
Das sieht so aus: Pro Person fünf Knödel rechnen. (Seit Karl Valentins Knödel(n)sketch ist alles erlaubt, wobei für mein Gefühl knödeln als Verb den Vogel abschießt). Das geht sich mengenmäßig aus, wenn vorher eine dicke Suppe serviert wurde, schließlich sind es keine Zwetschkenknödel, da bräuchte man dann mehr. Der Topfenknödelteig ist ja schnell vorbereitet ( für den Erdäpfelteig fehlen mir die Nerven angesichts der Patzerei, die anschließend beim Formen zu bewältigen ist). Eigentlich alles kein Problem, wenn genug Zeit zur Verfügung und eine helfende Hand zur Seite steht.
Dann zwanzig Minuten in leicht wallendes Wasser legen, bei fünfundzwanzig Knödeln entweder in mehreren Töpfen gleichzeitig oder hintereinander oder beides.
Tatsache ist, alle Knödel werden fertig und alle werden eine kurze Zeit später alle, denn das ist immer so: Gegessen ist unverhältnismäßig schneller als gekocht und das sicher nicht nur bei uns.
Los geht´s! Die Knödel sehen zwar nicht so perfekt aus, wie die aus dem Supermarkttiefkühlregal, sie schmecken aber um Klassen besser!
In den echten Wiener Marillenknödeln wird der Kern durch ein Stück Würfelzucker ersetzt, da könnte aber leicht übersehen werden, wer die meisten gegessen hat.
Heuer konnte sich unser jüngstes Familienmitglied ganz vorne positionieren, als kleiner Ausgleich sozusagen.
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