Dienstag, 16. Februar 2016
Lieblingsbilder 2015 / Oktober
Immer öfter kam letztes Jahr die Kamera in die Handtasche sobald ich das Haus verlassen würde. Ein bisschen mit verschiedenen Einstellungen experimentieren macht immer wieder Spaß. Im Oktober ist ja wieder wärmer anziehen und cocooning angesagt. Noch tröstete das leuchtende Gelb der Blätter über das Sterben hinweg, es wirkt oft so fröhlich und die Augen sattmachend. In diesem Monat wünschte ich mir jedes Jahr noch einmal, wenn auch nur kurz wieder ein Kind zu sein und mich von jedem Tag neu überraschen zu lassen, noch nicht wissend dass diese Pracht bald ein Ende haben würde.
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von
Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant
auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
Sonntag, 14. Februar 2016
Lieblingsbilder 2015 / September
Dem Umbau unseres Ess- und Wohnzimmers hatte ich mit unguten Gefühlen entgegengesehen. Das Chaos war dann auch für Monate perfekt, was im Endeffekt nicht so schlimm war, mein Lieblingsplatz in der Küche war mir geblieben. Nachdem das Bücherregal umgebaut war, sortierte ich die Bücher nach Kategorien auf dem Teppich, das Zimmer war ja noch ausgeräumt und daher genug Platz am Boden. Von Büchern kann ich mich ganz schwer trennen und so sammelte sich im Lauf der Zeit einiges an. So sehr ich diese Arbeit gefürchtet hatte, so gut ging es dann doch voran. All die schönen Bücher in kurzer Zeit in der Hand zu haben und neu zu sortieren hatte wider Erwarten Spaß gemacht. Katalogisierende und ordnende Arbeiten schiebe ich sonst gerne auf, sie langweilen oder nerven mich eher. Es fühlte sich schließlich gut an, als all die Bücher wieder im Regal standen...
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
Donnerstag, 11. Februar 2016
Einmal musste es so kommen
Meine geliebte Kaschmirweste, die ich seit etwa fünf Jahren den ganzen Winter trage, konnte meinem Ellbogen auf einer Seite nicht mehr standhalten, das Loch war gleich mächtig. Ehrlich gesagt wunderte ich mich schon einige Zeit, dass es noch nicht passiert war, das Gestrick ist nicht sehr dick, dabei angenehm wärmend, macht keine Knötchen und war immer ein praktisches Kleidungsstück. Wenn man dergleichen zum Zeitpunkt des Kaufes wüsste, wäre das investieren in zwei Stücke durchaus eine Option. Da bin ich ein Gewohnheitstier, wenn ich etwas gerne trage, dann durchaus bis es mir vom Körper fällt, aber kaputt weiter tragen geht dann doch nicht.
Dunkelgraues Gestrick im Winter macht das nicht die Stimmung gleich von früh weg trüb? Ich fand nicht, es passt einfach zu allem dazu und mit bunten Schals und Tüchern muss ich nicht jeden Tag überlegen...
Wegwerfen ist in diesem Fall noch lange keine Option! Wollreste besitze ich in Massen und allen Stärken, hier kam Sockenwolle zum Einsatz und in nullkommanix waren mit festen Maschen zwei Patches gehäkelt. Der Garnrest begrenzte die Größe, mehr war nicht da, aber das passte eh gerade.
So elegant wie früher ist meine Weste nicht mehr, muss sie auch nicht, ich trage sie zuhause und hoffe noch lange auf ihre guten Dienste und darauf, dass sie mir noch lange die Treue hält.
Habt ihr auch Lieblingsstücke, die ihr nicht missen wollt? Was macht ihr, wenn sich das gute Stück zerlegt? Weinen, wegwerfen, reparieren? An manchen Sachen hänge ich sehr, selbst schon für gartentauglich deklarierte Schuhe haben den Weg zurück ins gesellschaftliche Leben gefunden. Zum einkaufen geht es noch entschied ich, als sie geputzt da standen. manches ist auf eine Art fast schon angewachsen, oder?! Emotional auf jeden Fall...
Dunkelgraues Gestrick im Winter macht das nicht die Stimmung gleich von früh weg trüb? Ich fand nicht, es passt einfach zu allem dazu und mit bunten Schals und Tüchern muss ich nicht jeden Tag überlegen...
Wegwerfen ist in diesem Fall noch lange keine Option! Wollreste besitze ich in Massen und allen Stärken, hier kam Sockenwolle zum Einsatz und in nullkommanix waren mit festen Maschen zwei Patches gehäkelt. Der Garnrest begrenzte die Größe, mehr war nicht da, aber das passte eh gerade.
So elegant wie früher ist meine Weste nicht mehr, muss sie auch nicht, ich trage sie zuhause und hoffe noch lange auf ihre guten Dienste und darauf, dass sie mir noch lange die Treue hält.
Habt ihr auch Lieblingsstücke, die ihr nicht missen wollt? Was macht ihr, wenn sich das gute Stück zerlegt? Weinen, wegwerfen, reparieren? An manchen Sachen hänge ich sehr, selbst schon für gartentauglich deklarierte Schuhe haben den Weg zurück ins gesellschaftliche Leben gefunden. Zum einkaufen geht es noch entschied ich, als sie geputzt da standen. manches ist auf eine Art fast schon angewachsen, oder?! Emotional auf jeden Fall...
Dienstag, 9. Februar 2016
Lieblingsbilder 2015 / August
Zurück im Garten. An solchen Bildern kann ich mich einfach nicht sattsehen, besonders nicht im Februar. Ehrlich, jetzt haben wir von grau/braun/weiß/schwarz bereits wieder genug gesehen, oder?
Mit dem Saft dieser Paradeiser veredele ich während des Winters viele Gerichte, besonders beliebt bei der ganzen Familie sind italienische Minestrones. Ich mag in Wintersuppen allerlei Linsen, Bohnen, Reis, Buchweizen, getrocknete Pilze, Kartoffeln und natürlich vielerlei Gemüse. Lieblingswürze mal Lorbeerblätter oder Majoran und keinerlei Fertigwürzen, dafür etwas Tomatensoße. In Italien bekommt man ja je nach Region Abwandlungen solcher Suppen, die durchaus dick daherkommen, also mit viel Zutat und vergleichsweise wenig Saft. Meine Mutter kochte täglich Suppe, damit bin ich aufgewachsen und glücklicherweise verbindet sich im Magen die Suppenwohltat mit Geborgenheitsgefühlen. Winter ist eindeutig Suppenzeit!
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
Mit dem Saft dieser Paradeiser veredele ich während des Winters viele Gerichte, besonders beliebt bei der ganzen Familie sind italienische Minestrones. Ich mag in Wintersuppen allerlei Linsen, Bohnen, Reis, Buchweizen, getrocknete Pilze, Kartoffeln und natürlich vielerlei Gemüse. Lieblingswürze mal Lorbeerblätter oder Majoran und keinerlei Fertigwürzen, dafür etwas Tomatensoße. In Italien bekommt man ja je nach Region Abwandlungen solcher Suppen, die durchaus dick daherkommen, also mit viel Zutat und vergleichsweise wenig Saft. Meine Mutter kochte täglich Suppe, damit bin ich aufgewachsen und glücklicherweise verbindet sich im Magen die Suppenwohltat mit Geborgenheitsgefühlen. Winter ist eindeutig Suppenzeit!
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
Samstag, 6. Februar 2016
Zeit für bisschen Farbe
Februar ist Tulpenzeit. Die Saison für meine Lieblingsblumen verfliegt meist viel zu schnell, obwohl fast immer mindestens ein Strauß auf dem Tisch steht bis sich dann endlich die ersten Blüten auch draußen öffnen.
Sie bringen mir jedes Jahr so viel Freude und keine Farbe ist mir lieber als die andere. Hier nun ein paar leuchtend Rote und Pinkfarbene zum sattsehen. Farbe tut so gut in diesen Tagen.
Schon seit Ende Januar künden die Vögel vom Frühling, unabhängig von den herrschenden Temperaturen klingt es draußen nach März. Ungläubig hören wir den Gesang und sagen jedesmal: das müssen wir uns merken und beobachten was geschieht. Doch sind wir so weit vom Naturgeschehen abgekoppelt, dass wir versucht sind der grauen Theorie mehr Glauben schenken zu wollen, als dem was wir sehen und hören. Es kommt ja noch der ganze Februar, traditionell ein richtiger Wintermonat hier. Die Tiere wissen es im voraus, jetzt bleibt nur die Frage ob wir die Zeichen richtig deuten...
Alle früheren Beiträge mit Tulpen hier zum nachlesen.
Sie bringen mir jedes Jahr so viel Freude und keine Farbe ist mir lieber als die andere. Hier nun ein paar leuchtend Rote und Pinkfarbene zum sattsehen. Farbe tut so gut in diesen Tagen.
Schon seit Ende Januar künden die Vögel vom Frühling, unabhängig von den herrschenden Temperaturen klingt es draußen nach März. Ungläubig hören wir den Gesang und sagen jedesmal: das müssen wir uns merken und beobachten was geschieht. Doch sind wir so weit vom Naturgeschehen abgekoppelt, dass wir versucht sind der grauen Theorie mehr Glauben schenken zu wollen, als dem was wir sehen und hören. Es kommt ja noch der ganze Februar, traditionell ein richtiger Wintermonat hier. Die Tiere wissen es im voraus, jetzt bleibt nur die Frage ob wir die Zeichen richtig deuten...
Es gibt auch seelisch Farbenblinde,
denen just für Hoffnungsgrün und Freudenrot
das Auge fehlt.
denen just für Hoffnungsgrün und Freudenrot
das Auge fehlt.
Franz Edler von Pernwald Schönthan
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls,
und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
Hans Christian Andersen
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen
zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
Vincent van Gogh
Alle früheren Beiträge mit Tulpen hier zum nachlesen.
Mittwoch, 3. Februar 2016
Wir zählen auf die Zaubernuss
Die Farben draußen - noch verhalten, passt ja zur Jahreszeit. Irgendwie schön, dass die ersten Blüten sich mit zarten Farben melden, oder?! Diese Blüten entdeckte ich schon im Januar. In Wien zwischen hohen Mauern in einem Kübel versuchte ein Schneeball Frühlinggefühle hervorzurufen als es noch so richtig kalt war.
Bei uns im Garten beginnt die Zaubernuss zaghaft noch den Blütenreigen, sie wächst neben den Bienenkästen. Die Bienen sind schon überaus aktiv, die unpassende Wärme lockt sie heraus, Futter weit und breit noch keines vorhanden. Sie bräuchten große Mengen von Blüten, das bisschen Schneerosen und Hamamelis wäre nur zum Appetit holen. Da und dort bekommen die Kätzchen der Haselnuss schon blühwillige Größe und die winzigkleinen pinkfarbenen weiblichen Blüten sind auch schon da. Phänologisch stehen die Zeichen auf Vorfrühling, mal sehen, ob er sich etablieren will oder doch noch dem Winter Platz macht?
Bei uns im Garten beginnt die Zaubernuss zaghaft noch den Blütenreigen, sie wächst neben den Bienenkästen. Die Bienen sind schon überaus aktiv, die unpassende Wärme lockt sie heraus, Futter weit und breit noch keines vorhanden. Sie bräuchten große Mengen von Blüten, das bisschen Schneerosen und Hamamelis wäre nur zum Appetit holen. Da und dort bekommen die Kätzchen der Haselnuss schon blühwillige Größe und die winzigkleinen pinkfarbenen weiblichen Blüten sind auch schon da. Phänologisch stehen die Zeichen auf Vorfrühling, mal sehen, ob er sich etablieren will oder doch noch dem Winter Platz macht?
Montag, 1. Februar 2016
Lieblingsbilder 2015 / Juli
Alles im Übermaß kann zu Verdruss führen. Beim Durchsehen meiner Fotos im Juli des letzten Jahres bleibe ich an diesem einen wegen seiner Dunkelheit hängen. Weil alles sonst aus dieser Zeit lichtdurchflutet und dieses eben nicht. Sommer letztes Jahr war heiß heiß heiß, sonnig und trocken. Bei einem unserer nächtlichen Wienbesuche ließ ich das Seitenfenster runter und drückte auf den Auslöser. Des Nachts unterwegs zu sein war für sich schon eine Wohltat. Und obwohl es sich auf den ersten Blick vielleicht nicht erschließen mag, hat sich selbst in dieses Bild die Julihitze hinein reklamiert. Die roten Buchstaben klangen verlockend (ich liebe Scharfes), bei 30° auch noch um Mitternacht lag ein kaltes Bier dann doch näher...
typischer Wiener Würstlstand am Schwarzenbergplatz im Juli 2015
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
typischer Wiener Würstlstand am Schwarzenbergplatz im Juli 2015
In dieser Serie geht es um Fotos aus dem Vorjahr. Und zwar aus meinem normalen Leben. Nicht von Reisen oder besonderen Erlebnissen, sondern von Motiven, die en passant auf mich zukommen. Typisches und Schönes im täglichen Leben.
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