Winter ist auch Zeit, sich aus der Flut zu nehmen. Unsere Sinne bekommen nicht so viele unterschiedliche Reize. Farben und Formen erscheinen klar, das Auge bekommt Gelegenheit Nuancen wahrzunehmen. Viel in beige, grau, braun, weiß, schwarz und alles dazwischen. Eine gute Zeit, Balance zu suchen und zu finden.
Man könnte auch Puzzles legen, Fünftausender. Dafür braucht man Wochen. Nebenbei geht der Winter langsam in Rente. Leider nichts für mich, zu viel Verschiedenes ruft mich.
Ich habe hunderte Fotos an diesem Ort gemacht, die Auswahl für diesen Post geschah spontan. Erst später sah ich, wie unterschiedlich die Zugänge sein können.
Manche Türme würden Jahre bestehen, andere leben vom Augenblick, gleich könnten sie fallen. Manche wirken trotz ihrer Masse so leicht, fast zart und schwebend. Gediegen oder ätherisch, abgesichert oder bereit für den freien Fall. Welcher Turm wäre deiner?
Ich konnte mich schwer entscheiden. Fotografieren oder selbst aufbauen. Hin- und hergerissen. Ein bisschen hab ich auch gebaut, da nicht ranzugehen geht gar nicht! Zerstören auch nicht, ergänzen, ja. Und neu aufbauen. Der Kopf wird leer, die Wangen rot und die Zeit muss an den Rand des Spielfeldes weichen.
Buddha Beach nennen die Leute diesen Platz am Oak Creek in Sedona, Arizona. Der Name verwirrte mich zunächst, ich hatte mir etwas anderes vorgestellt.
Meditation kann vieles sein.
Manchmal auch eben Steine übereinander zu setzen.