Freitag, 16. Juli 2010

Das Wasser

Eine der faszinierendsten Erscheinungen auf Erden: Das Wasser.
Es passt sich vordergründig den Gegebenheiten an, mit den verschiedensten Partnern präsentiert es sich als Verwandlungskünstler.

 
 Im Bregenzerwald bei Buchboden/Fontanella

In diesen Tagen zieht es uns magisch an.

Die Bolgenach im Bregenzerwald, Badeplatz bei Hittisau

Wenn man Menschen auffordert, eine Landschaft zu imaginieren, in der sie sich wohlgefühlt haben, taucht sehr oft das Element Wasser auf. Der Körper reagiert schnell auf die entsprechende Vorstellung: Der Blutdruck sinkt, Entspannung breitet sich aus.

Der Atlantik bei Waterville, Irland

In welcher Erscheinungsform mag ich es heute, in welcher morgen. Tausende innere Bilder sind abrufbar. Wie praktisch, wenn man nicht grad genau DORT sein kann!



Abkühlen

Nach einer Woche mit über 30° Tagestemperaturen und wenig Abkühlung während der Nachtstunden sehnt sich auch der letzte "kannnichtgenugwärmehaben" - Mensch nach ein wenig Abwechslung.
Laut Wetterbericht können wir uns demnach ab morgen auf ein wenig Regen freuen - schön das - aber bitte in verdaubaren Mengen!!

 am Balaton bei Balatonboglar

Der Himmel ist noch blau, das Gewitter im Anmarsch.
Das Wasser des Balaton ganz samtig, die Farbe des Wassers wie Jade. Zum Baden am schönsten, wenn die Luft plötzlich abkühlt und das Wasser angenehm warm bleibt. Man schaukelt mit den Wellen und beobachtet das  Schauspiel am Himmel - herrlich.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ölbäume

Den siebenten Tag jeden Monats möchte ich einem Baum widmen.

Im Monat Juli muss es der Olivenbaum sein! Ich verbinde ihn mit grosser Hitze und trockener Luft, unter seiner silbrig - grünen Krone fühlt man trotz Schatten noch immer den Sommer!

alter Olivenhain auf Zakynthos

Diese Omas unter den Ölbäumen sind uns auf Zakynthos begegnet. Ihre Krone senkt sich gerne zurück zur Erde, mit ihrer kugeligen Gestalt vermitteln sie Geborgenheit und Vertrauen in das Leben. Mit wie wenig Wasser sie auskommen! Sie sind für mich einer der weiblichsten Bäume überhaupt und sie mögen noch so alt sein, strahlen sie immer noch eine Leichtigkeit aus.


Olivenhain bei San Damiano in Asissi

Vielleicht bleibt hier die Zeit stehen?
Die Luft hält still, in der Hitze fliegen nicht einmal Bienen.
Dieser Sommer wird ewig dauern.

Eine Lebenskünstlerin begegnet uns am Wegesrand auf dem Weg von San Damiano zurück nach Asissi. Sie steht zwischen zwei stattlichen Zypressenmännern. Konnte sie sich vielleicht nicht zwischen den beiden entscheiden? 
Jeden Tag, an dem ich Olivenöl über meinen Salat gieße, bin ich dankbar für diese wunderschönen Pflanzenwesen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Sleeping Beauty

Wo weilst du gerade, möchte ich unwillkürlich fragen angesichts dieses Zaubers im Gesicht von Schlafenden.


Eine spannende Frage, sogar auf Bildern ist dieses Geheimnis eingefangen und obwohl wir es alle täglich praktizieren, fehlt uns der Zugang zum wahren Wesen des Schlafes, soviel man auch in Schlaflabors forschen mag.


Der erste Anblick eines schlafenden Kindes läßt uns ganz leise werden, es fühlt sich irgendwie heilig an.

Sleeping Beauty ist der englische Name Dornröschens, eines nur vordergründig romantischen Märchens.
Vero, offensichtlich nicht von der dreizehnten Fee verzaubert, war nach einigen Minuten jedenfalls wieder topfit, und das ganz ohne Zutun eines Prinzen!


Montag, 5. Juli 2010

Schlafende Schönheit

In der Sommerausstellung im Unteren Belvedere gibt´s einen Eindruck auf die Zeit vor dem Jugendstil. Einige Meisterwerke viktorianischer Malerei sind zu sehen. Ich mag manche Bilder sehr.

An der Flaming June gefällt mir besonders der Bildaufbau und die Perspektive! Einen Oberschenkel so voluminös in Szene zu setzen das hat was! Auch ich hab ein Aquarell mit ähnlichem Zugang zum weiblichen Körper zuhause hängen und es versöhnt frau ungemein mit den eigenen Rundungen!

In einem kleinen Nebenraum sind einige kleine Bilderbücher mit wunderschönen Illustrationen ausgestellt. Da ist mir verbotenerweise ein Foto gelungen. Psst, nicht weitersagen!


Für das Bild, das mich am meisten beeindruckt hat, gibts leider kein Foto: The escape of a heretic. Es ist unglaublich ausdrucksstark.
Viele Bilder sind einem Museum in Puerto Rico entlehnt und werden so bald nicht mehr in Europa zu sehen sein. Hier in Wien, der letzte Station sind sie noch bis Anfang Oktober zu bewundern.

Freitag, 2. Juli 2010

Ferienzeit

Ja, heute ist ja Ferienbeginn. Da verbünden wir uns gerne mit den SchülerInnen.
Wenigstens im Geiste und wünschen uns eine Zeit der Leichtigkeit, wie wir sie zum Beispiel schon auf Zakynthos erlebt haben.

Siesta versus Bügelwäsche


Das Gehirn und alles was noch dranhängt braucht zurzeit Flüßigkeit und das nicht wenig.
Es lebe die Hitze!
Was liegt näher, als ein Guinness vom Fass im Pub unseres Vertrauens?
Wir sehn uns am Abend im Molly Darcy´s!
Bis dahin: Durchhalten...
Vielleicht geht inzwischen noch ein wenig mit der Bügelwäsche, mal sehn.
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